Als Vorsitzender der Soldatenkameradschaft stellte Stefan Wagenhäuser dem Gemeinderat in der Sitzung am Montag die, wie das Gremium fand, gelungene Maßnahme vor. Die Halle habe rein äußerlich respektabel ausgesehen, berichtete Wagenhäuser, doch gab es Bauschäden.

Dem eher "kalten Eindruck" begegneten die Akteure mit optischer Aufwertung. Die Helfer griffen zu Pinsel und Farbe und strichen die Wände. Ferner wurde der Leichenwagen aufbereitet, die Fenster ausgewechselt sowie Buchsbäumchen und Kerzen angeschafft. Die Soldatenkameradschaft spendete ein Kreuz und ein Schild.

Den Boden bereitete eine Firma auf. Die 167 Stunden an Eigenleistung bedeuten dür die Gemeinde gut 3300 Euro Ersparnis. Nun muss die Gemeinde nur noch Material- und Firmenkosten von 3600 Euro schultern. Bürgermeister Matthias Schneider dankte .

Kommunaler Energielieferant?

Die Energiewende war Thema in der Sitzung des Gemeinderats am Montag. Mehrfach ist es schon um den Regionalplan Windkraft gegangen. Und Theres ist auch der GUT (Gesellschaft zur Umsetzung erneuerbarer Technologieprojekte) beigetreten.

Nun stellte Bürgermeister Matthias Schneider (CSU) dem Gremium das nächste Projekt des Landkreises vor. Es ist eine Investitions- und Betreibergesellschaft. Die Gemeinden können sich als kommunale Gesellschafter an dieser GmbH & Co.KG beteiligen. Warum?

Um die Energie für den Kreis langfristig selbst erzeugen zu können, wobei die Gesellschaft die nötigen Anlagen finanziert, errichtet und betreibt. Erstes Vorhaben ist ein Windpark bei Sailershausen. Die Kommunen können sich selbstständig mit 100 000 Euro einbringen oder, billiger, mit weiteren Gemeinden einen "kommunalen Zweckverband" gründen.


Eine stolze Summe

"100 000 Euro sind allerdings eine stolze Summe, die wir in der Gemeinde auch dringend anderswo einsetzen könnten", gab Schneider zu bedenken; das sahen viele Ratsmitglieder ebenso. In der Diskussion sprach man sich auch für den Beitritt aus. Oswald Reis hielt es für unklug, sich nicht zu beteiligen; er wünschte mehr Informationen. Manfred Rott und Roland Klement fanden das Konzept undurchsichtig. Der Gemeinderat will Informationen einholen.

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