Bereits in der Sitzung im Juli hatte der Gemeinderat Stettfeld diskutiert, ob der Dorfsee neu gestaltet wird. Ein Ort solle entstehen, an dem Alt und Jung zusammentreffen. Es war deshalb beschlossen worden, den Kreisfachberater für Gartenbau am Landratsamt, Guntram Ulsamer, einzuschalten und ihn um Vorschläge zu bitten. Diese lagen nun vor. So regte er beispielsweise einen Badestrand, einen Holzsteg und einen Themenspielplatz für die kleinen Stettfelder an. Auch die Idee einer Seebühne mit zugehöriger Tribüne am Ufer stand im Raum

Die meisten Räte zeigten sich von den Ideen sehr angetan. Jürgen Amend regte an, auch über eine Kneippanlage für die Älteren nachzudenken. Adrian Pflaum äußerte Bedenken bezüglich der Sicherheit, wenn der See zum Baden genutzt würde. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das so machen kann."

Hier konnte Bürgermeister Alfons Hartlieb (CSU) Entwarnung geben. Es gebe rechtlich keine Vorgaben. "Das liegt in der Aufsichtspflicht der Eltern." Dem stimmte Siegfried Wilhelm zu; wichtig sei vor allem, sage er, dass Kinder auch mit Wasser in Berührung kämen: "Irgendwann müssen die Kinder dann schwimmen lernen, wir können da nichts machen", stellte er fest. Bis es zu endgültigen Entscheidungen kommt, muss die Planung weiterverfolgt werden. Dies beschloss der Rat mit elf zu einer Stimme.

Aus für Sportplatz-Spielareal

Die Spielgeräte am Waldspielplatz am Sportgelände sind in sehr schlechtem Zustand. Da eine Sanierung sehr teuer würde und der Platz ohnehin kaum genutzt wird, beschloss der Rat einstimmig, den Spielplatz aufzulösen und zurückzubauen.