Einsatzleiter Kreisbrandinspektor (KBI) Peter Hegemann hatte mit den Kreisbrandmeistern Klaus Oster, Bertram Reuß, Axel Braun, Alfred Hauck sowie dem KBI Rudi Lübke eine Generalstabsplanung zu bewältigen. Bis zur Beginn der Großübung musste schon vieles bewältigt werden.

Die Einsatzleitungsstelle wurde eingerichtet, die BRK-Bereitschaft Ebern übernahm das Schminken der eingeschlossen Arbeiter der BAG, die beiden Drehleitern von den FFW Hofheim und Ebern mussten justiert werden, ehe dann der Großalarm die Feuerwehrleute zum Einsatz rief. Neben sämtlichen Wehren aus dem Gemeindegebiet vom Markt Maroldsweisach wurden noch die Nachbarwehren Pfarrweisach, Ebern, Hofheim, Ermershausen und die FFW Haßfurt eingesetzt.

Es wurde eine Explosion im Tanklager des Bruches im Voccawinder Bereich angenommen, wo drei Personen vor den tödlichen Flammen mit schwerem Atemschutz gerettet werden mussten. Die Explosion bekamen auch zwei Mitarbeiter am Silo und der Übergabestation im Maroldsweisacher Bereich mit und wollten helfen. Beim Abstieg rutschten sie aus und stürzten ab. Sie konnten sich ohne fremde Hilfe nicht mehr aus ihrer misslichen Lage befreien. Deshalb mussten bei beiden eine Absturzsicherung durchgeführt werden.

Zeitgleich verlegten die Wehren aus dem Gemeindegebiet von Maroldsweisach drei Schlauchleitungen mit 200, 300 und 600 Metern Länge vom Stausee und der Zisterne im Bruch sowie von Geroldswind zum Ort des Geschehens, dem Tanklager an der Werkstatt. KBI Hegemann zeigte sich sehr zufrieden mit der Übung, die er als die größte bisher durchgeführte Übung bezeichnete. Seinen Ausführungen nach hat die Aktion hervorragend  funktioniert. So sah es auch der anwesende Kreisbrandrat (KBR) Ralf Dressel.

Solche Übungen sind für den Ernstfall von großer Wichtigkeit, erklärte der KBR. "Wenn alle zufrieden sind, dann bin ich es auch", erklärte Bürgermeister Wilhelm Schneider, der vom Gemeindefeuerwehrtag an so viel Feuerwehrleute gewohnt ist. Seine gepriesene Kameradschaft unterstützte dann der Betriebsleiter der BAG, Fritz Grüner, der Getränke und eine Brotzeit für alle spendierte.