Nachdem die Außenrenovierung des im Dezember 1981 eingeweihten Rathauses abgeschlossen ist, will die Gemeinde Maroldsweisach eine umfassende Innenrenovierung durchführen und das Rathaus gleichzeitig modernisieren.

Bei der letzten Ratssitzung war man sich über den Bedarf einig. Dass eine Sanierung wichtig ist, wird den Gemeinderäten in jeder Sitzung anhand des Bodenbelags im Sitzungssaal deutlich, den man eigentlich in keine Hundehütte mehr legen würde.

Michael Rahn erläuterte die Sanierung, die in vier Bauabschnitten erfolgen soll. Angefangen im Erdgeschoss geht es aufwärts und zum Schluss dann in den Mehrzweckraum im Untergeschoss. Die Sanierung soll alle Räume und, angefangen vom Toilettenbereich bis zum neuen Mobiliar, alle Bereiche.
Insgesamt wird mit Investitionskosten von etwa 380 000 Euro gerechnet. Dieses Jahr sind dafür im Haushalt 80 000 Euro vorgesehen.

Nitratproblem ist im Griff

Bürgermeister Wilhelm Schneider (CSU) informierte über eine Sitzung , in der es um die Wasserschutzgebiete ging. Obwohl die Nitratwerte aufgrund der Witterung etwas hoch lagen, sah er die Gemeinde auf einen insgesamt guten Weg, um den Eintrag von Nitrat zu drücken. Zurzeit liegt der Wert bei 33 mg/l.

Hohe Kosten im Markt

Schneider informierte auch über das DSL, wofür nun der Landkreis die Planung übernommen hat. Die Durchführung der Förderanträge wäre für die einzelnen Gemeinden zu umfangreich, erklärte Bürgermeister Schneider. Zurzeit erhalten alle Gemeinden gleichmäßig bis zu 500 000 Euro an Förderungen. In Maroldsweisach müsse mit Investitionskosten von bis zu zwei Millionen Euro für die Breitbandeinführung gerechnet werden.

Die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben werden künftig in ganz Bayern mit Hilfe des modernen, abhörsicheren Digitalfunks kommunizieren. Dafür werden Masten benötigt. Einer davon soll auf dem Zeilberg bei Eckartshausen stehen. Deshalb will Bürgermeister Schneider in Eckartshausen eine Bürgerversammlung abhalten.