Mehrere Störenfriede, die bei zwei Veranstaltungen im Landkreis Haßberge aufgefallen waren, machten Bekanntschaft mit der Polizei. Weil sie am Freitag im alkoholisierten Zustand den Ablauf einer Plattenparty in Aidhausen und einer Kirchweihveranstaltung in Zell beeinflussten, wurden von Verantwortlichen der Veranstalter drei Personen hinausbefördert und der Polizei übergeben, wie die Inspektion in Haßfurt mitteilte.

Um 20.15 Uhr war es ein 50-jähriger Mann, der mit über zwei Promille die Kirchweih-Gäste im Zeller Sportheim belästigte. Ein Vereinsvertreter wollte den Mann gegen seinen Willen nach draußen bringen, worauf beide Männer stürzten. Der Helfer zog sich dabei Verletzungen im Gesicht zu.

Der zweite Fall

Kurz vor Mitternacht wurde die Polizei in die Aidhäuser Festhalle gerufen, weil der Sicherheitsdienst gegen zwei Störenfriede ein Hausverbot ausgesprochen hatte, dem die beiden nicht nachkommen wollten. Es wurde zwar von einer vorausgegangenen Schlägerei gesprochen, Verletzte meldeten sich aber nicht bei den Beamten.

Ein 25-Jähriger mit zweieinhalb Promille und ein 18-Jähriger mit zwei Promille mussten in Gewahrsam genommen werden, weil sie weitere Körperverletzungen und Störungen androhten. Der Jüngere hatte zudem ein Messer einstecken, das nach dem Waffengesetz nicht mit zu einer öffentlichen Veranstaltung genommen werden darf. Beide wurden am Samstagmorgen aus der Haftzelle entlassen - nüchtern.