Angenommen wurde ein Brand in einer Autowerkstatt, wobei noch zwei Personen vermisst wurden. Kurz nach dem Auslösen des Sirenenalarms, der viele Schaulustige die Ohren zuhalten ließ, rückte die Ortswehr mit ihrer Spritze an, gezogen von einem Antik-Traktor von Walter Pfeufer. Erste Schläuche waren schnell ausgerollt und unter dem Kommando von Oliver Grell an einen nahen Hydranten angeschlossen.

Doch "Wasser marsch" hieß es nicht, denn Kreisbrandinspektor Rudi Lübke fürchtete um die Dachziegeln, weswegen es bei einer "Trockenübung" blieb. Derweil wappneten sich die Mannen der FFW Rentweinsdorf, um mit Atemschutzgerät ins Gebäude vorzudringen. Die FFW Sendelbach-Gräfenholz baute zwischenzeitlich eine zweite Saugleitung bis zur Baunach auf. Zumindest darin floss das Wasser.

Die beiden Vermissten, Julian und Hendrik, waren in der verräucherten Werkstatt schnell gefunden und gerettet, so dass die Übung nach etwas mehr als einer Viertel Stunde beendet wurde. "Ist das langweilig", kommentierte ein Feuerwehrmann das Szenario, da er wohl einen Schlauch in Händen hielt, aber nicht Spritzen durfte.