"Unseren Anspruch, in der Spitze der Landesliga Nordwest mitzuspielen, konnten wir heute gegen Rimpar in keinster Weise gerecht werden", sagte Trainer Bernd Eigner.

In einer auf schwachem Niveau stehenden Begegnung hatten beide Mannschaft kaum echte Strafraumszenen. Wie Gästetrainer Stefan Johannes richtig erkannte, hatte der FC Sand wohl an die 80 Prozent Spielanteile, doch nur zwei oder drei Gelegenheiten, einen gezielten Torschuss anzubringen. Viel zu behäbig spielten die Hausherren in die Breite um die massiert, zum Teil mit allen Spielern in der Abwehr stehenden Gäste, auszuhebeln.

Betonabwehr des ASV war nicht zu knacken

Dagegen ging das Konzept des ASV Rimpar voll und ganz auf, aus Sand einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Die Gäste hatten nur in den ersten zehn Minuten nach der Pause den Mut, mit zwei drei Kontern über die Mittellinie zu gehen. Ansonsten machten sie mit allen Mann in ihrer eigenen Spielhälfte die Räume für die Sander sehr eng. Das behagte den Gastgebern nicht, die sich zwar bemühten, die Betonabwehr des ASV aber nicht knacken konnten.

So plätscherten die neunzig Minuten ohne besondere Höhepunkte mehr oder weniger dahin. Am Ende entführte der ASV Rimpar auf Grund seiner disziplinierten Spielweise nicht zu Unrecht einen Zähler aus dem Seestadion. Der FC Sand fiel durch die Punktverluste in der Tabelle erst einmal weiter zurück.