Das lange Warten hat nun ein Ende - vor Ostern konnten die Neubrunner Floriansjünger ihr langersehntes Feuerwehrauto in Empfang nehmen. Seit fast sechs Jahren setzt sich die Wehr schon für ein neues Fahrzeug ein. Das alte Feuerwehrauto aus dem Jahr 1978 entsprach längst nicht mehr den Standards. Nach Abzug der Zuschüsse bleibt der Gemeinde Kirchlauter noch eine Summe von rund 120 000 Euro, die sie für das neue Feuerwehrauto aufbringen muss.

Eine ganze Delegation der Neubrunner aktiven Feuer-wehr, darunter die beiden Kommandanten Daniel Holzmann und Markus Lauterbach und der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Neubrunn, Wolfgang Holzmann, ist mit dem Bus nach Ulm zum Hersteller des Fahrzeugs gefahren. Auch Bürgermeister Karl-Heinz Kandler (SPD), ein Mitarbeiter der VG Ebelsbach sowie Kreisbrandmeister Martin Horn waren dabei.


Ausführliche Einweisung

Dort angekommen wurden die Gäste in eine Halle geführt, wo in einen Vorhang verhüllt das neue "Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser" auf seine neuen Besitzer wartete. Feierlich wurde das neue Fahrzeug enthüllt und kam mit für die Präsentation blinkendem Blaulicht zum Vorschein.

Nach einer ausgiebigen Inspektion des nagelneuen Feuerwehrautos hieß es Ohren spitzen und aufpassen, denn die Feuerwehrleute erhielten gleich vor Ort eine Fahrzeugeinweisung. Ausführlich erklärte man ihnen jeden Knopf und Hebel im neuen Auto. Angefangen im Führerhaus, über den Mannschaftsraum bis hin zu sämtlichen Gerätschaften, die sich im Auto befinden.


Accessoires übernommen

Die Tragkraftspritze, die auch im alten Feuerwehrauto schon zugegen war, wird weiterhin benutzt und befindet sich nun im neuen Feuerwehrauto. Auch andere Utensilien wie Schläuche oder Strahlrohre hat man übernommen, wohingegen es natürlich auch neue Gerätschaften gibt.
Im Anschluss ging es nach draußen auf einen Übungsplatz. Dort wurde genau vorgeführt, wie der 800-Liter- Wassertank zu befüllen ist und wo welche Schläuche angeschlossen werden müssen. Nach der genauen Unterweisung traten einige Vertreter der aktiven Wehr die Heimreise gleich im neuen "Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser" an.
In Neubrunn angekommen gab es auch gleich einen Autokorso durch das Dorf, wobei das neue Fahrzeug den Einwohnern präsentiert wurde. Schließlich ließ man den Abend gesellig ausklingen.
In der nächsten Zeit wird es, wie die Wehr ankündigt, einige Sonderübungen geben, die dazu dienen, dass die Feuerwehrleute mit dem neuen Fahrzeug vertraut werden. Denn in circa sieben Wochen muss alles sitzen, denn dann kommt das alte Fahrzeug weg. Bis dahin müssen sich alle Floriansjünger am neuen Auto auskennen.