Manege frei für "Zirkus Zimba Zambara" hieß es beim diesjährigen Sommerfest des Kindergartens "Kunterbunt" Eltmann in der Stadthalle. Die vielen Eltern, Großeltern und Gäste sahen sich in eine tolle Kulisse mit einem Hauch von Zirkus versetzt und die vielen Akteure beherrschten ihre Rollen als Zirkusdirektor, Clowns, Tänzer oder auch als Löwen perfekt. Deswegen erhielten die Buben und Mädchen großen Applaus für ihre Darbietungen.

Die Kinder konnten es schon gar nicht mehr erwarten, bis Zirkusdirektor Justin Gehring und seine Assistentin Emilya Mühlfelder in die Manege traten und das bunte Treiben eröffneten. "Hereinspaziert, hereinspaziert. In unserem Zirkus wird einiges vorgeführt. Menschen, Tiere, Sensationen, heute soll der Tag sich lohnen!" Dem folgte der Einzug der Zirkuskapelle mit der Musik der "Gladiatoren". Dann waren die charmanten Seiltänzerinnen an der Reihe. "Ganz vorsichtig müssen wir balancieren und dürfen auf keinen Fall das Gleichgewicht verlieren,", hieß es. Gelungen waren auch ihre Übungen auf der Langbank.

Natürlich durfte auch Clown Augustino mit seinen Mitstreitern nicht fehlen. "Ich bin noch ganz benommen, verehrtes Publikum. So ein großer Clown wie ich fällt ständig um."
Die Spannung stieg, als die gefährlichen Löwen angekündigt wurden. Von denen war schon einer ausgerissen.


Löwe mit Wurst eingefangen

Aber mit einem Stück Wurst brachte man ihn dann doch wieder in die Manege und der Dompteur konnte mit seiner Vorführung beginnen. Löwe Matthes nahm den Zuschauern ihre Angst. "Liebe Leute, ich sags euch ehrlich. Eigentlich bin ich gar nicht so gefährlich. Der Dompteur erwischt mich nicht, ist viel zu lahm. Wenn er näherkommt, zeigt ich ihm meinen scharfen Zahn."

Schließlich kamen auch noch die Akrobaten, die mit ihrer "Menschenpyramide" begeisterten. Als das waghalsige Treiben in der Manege zu Ende ging, gab es viel Beifall für die Zirkusleute und Tiere in der Manege, die in ihren herrlichen Kostümen ein tolles Bild abgaben. Auf dem Kindergartengelände ging das Sommerfest weiter mit Tombola und vielen weiteren Aktivitäten, wobei der Elternbeirat für das leibliche Wohl sorgte. gg