Es kommt nicht alle Tage vor, dass Hochkaräter der deutschen Literaturszene in Haßfurt aus ihren Werken lesen. Durch Lesungen und Gesprächen soll es dem Publikum beim ersten Haßfurter Literaturfestival möglich sein, persönlich mit den Autoren in Kontakt zu treten. Zusammen mit dem Veranstaltungsservice Bamberg stellen die Stadt Haßfurt und das Kulturamt das Festival auf die Beine. Die Vorbereitungen laufen derzeit auf Hochtouren.


Kartenverkauf läuft

Schließlich müssen die Autoren in den Hotels der Region untergebracht werden, wie Anna Bornschlegel vom Bamberger Veranstaltungsservice mitteilt. An den Vorverkaufsstellen werden fleißig Eintrittskarten verkauft, die Preise für ein Ticket beginnen bei 15 Euro pro Karte. Die Kinderlesungen sind dagegen kostenlos.

Der Kurator Thomas Kraft habe die Autoren im Vorfeld ausgewählt und stehe in Kontakt mit ihnen, so Bornschlegel. "Er ist quasi das Bindeglied zwischen uns und den Autoren", sagt Bornschlegel.

Berührungsängste mit einer kleineren Stadt wie Haßfurt haben die Autoren laut Bornschlegel nicht gehabt. "Wenn wir ein Zugpferd wie Martin Walser dabei haben, müssen sich die anderen Autoren nicht lange darum bitten lassen."


Tickets für Heiner Geißler knapp

Laut Bornschlegel werden mittlerweile für die Lesung von Heiner Geißler die Tickets knapp. Der Ansturm auf die Tickets für Axel Hacke und Martin Walser sei ebenfalls groß.


Tickets in den Buchhandlungen

Das kann auch Franz Wölfel, der Inhaber der Buchhandlung Glückstein, bestätigen. Der größte Renner sei Heiner Geißler. Der sei dicht gefolgt von Axel Hacke und Martin Walser. Ebenso seien die Belletristik-Lesungen von Benedict Wells und Amelie Fried sehr beliebt.

Auch in der Buchhandlung Hübscher zeichnen sich diese Favoriten ab, wie Mitarbeiterin Elena Selig berichtet. Laut Bornschlegel gibt es aber noch Tickets für alle Veranstaltungen.


Veranstaltungen am Haßfurter Literaturfestival

Martin Walser: "Statt etwas oder Der letzte Rank", Donnerstag, 20. April, 19.30 Uhr

Paul Maar: "Schiefe Märchen und schräge Geschichten", Freitag, 21. April, 16 Uhr

Klaus-Peter Wolf und Bettina Göschl: "Ostfriesentod", Freitag, 21. April, 19.30 Uhr

Bas Böttcher: "Die verkuppelten Worte", Samstag, 22. April, 19.30 Uhr

Axel Hacke: Dienstag, 25. April, 19.30 Uhr

Heiner Geißler: "Was müsste Luther heute sagen", Mittwoch, 26. April, 19.30 Uhr

Benedict Wells: "Vom Ende der Einsamkeit", Donnerstag, 27. April, 19.30 Uhr

Amelie Fried; "Ich fühle was, was Du nicht fühlst", Freitag, 28. April, 19.30 Uhr

Fritz Egner: "Mein Leben zwischen Rhythm & Blues", Samstag, 29. April, 19.30 Uhr fr