Wildkräuter sind nicht auf allen öffentlichen Wegen und Plätzen gelitten. Der Grünpflegebetrieb des Landratsamts hat deswegen ein Gerät zur Wildkrautbekämpfung mit Heißwasser angeschafft. Und stellte diese Neuerwerbung allen interessierten Gemeindearbeitern aus dem Landkreis Haßberge vor.

Das Interesse war groß: 24 Bauhof-Mitarbeiter aus 14 Gemeinden waren anwesend, um die Neuanschaffung in der Praxis zu testen. Johannes Bayer, Leiter des Grünpflegebetriebes, erläuterte die Vorteile, die für die Anschaffung eines solchen Gerätes gesprochen haben. Es handelt sich um eine ökologische und nachhaltige Methode zur Wildkrautbeseitigung. Durch das heiße Wasser, das auch in den Boden eindringt, wird die Pflanze samt Wurzeln dauerhaft geschädigt. Dies ist bei vielen mechanischen und thermischen Maßnahmen nicht der Fall.


Heißwassergerät eignet sich zur Wildkrautentfernung

Das Heißwassergerät kann auf allen befestigten Wegen und Plätzen angewendet werden. Es eignet sich sehr gut zur Wildkrautentfernung auf Pflaster- und Schotterflächen, wassergebundenen Wegen und entlang von Entwässerungsrinnen. Zudem ist eine Säuberung von Mauern, Betonelementen und Skulpturen mittels einer Hochdrucklanze möglich.

Anschließend gab laut Mitteilung aus dem Landratsamt Armin Heller, Vorarbeiter des Grünpflegebetriebes, eine praktische Einweisung und Tipps für die Bedienung des Gerätes. Die Gemeinden dürfen nämlich das Gerät für die Anwendung auf Flächen im eigenen Gemeindegebiet ausleihen. Die Gemeindearbeiter waren beeindruckt. Bei vielen dürfte ein Testeinsatz folgen.