Acht Wagen zogen am Sonntag durch Koppenwind. Und über sie durfte gelacht werden. Die "Kerwa-Jugend Koppenwind" veranstaltete den Kirchweihumzug und nahm dabei das Dorfgeschehen kräftig auf die Schippe.
Dabei ging es zum Beispiel um die "Pfennigfuchser" - oder die knausrige Vorstandschaft". Das Thema zielte auf die Geschenke bei der Weihnachtsfeier des SC Koppenwind ab.

Der zweite Wagen hatte den Wunsch nach "Fröhlichen Ostern" zum Inhalt. Dabei wurde demonstriert, wie man einen Christbaum zur Hoflampe umfunktioniert und bis Ostern "brauchbar" macht- wenn man ihn nur lange genug stehen lässt!

Auf dem dritten Wagen wurde dargestellt, wie beim jüngsten Ausflug der "Holder-Freunde" eine mehrstündige Verspätung zustande kam: Die feucht-fröhliche Reisegesellschaft hatte wohl zu tief ins Glas geschaut und den richtigen Weg durch den Wald verfehlt.

Auf dem vierten Wagen ging es um die Adventsfenster, die zur Weihnachtszeit von den Frauen in Koppenwind festlich geschmückt werden. In einem Falle passierte es jedoch, dass die Kalenderzahl verkehrt im Fenster hing. Zum Glück wurde der Fehler noch rechtzeitig bemerkt und die Zahl zurechtgerückt ("Turn around").

Weitere Themen waren ein unglücklicher Holzkauf und ein im Boden versunkener Traktor. Und auf einem Wagen ging "die Post ab". Dabei handelte es sich um einen Koppenwinder Hausbesitzer, der seinen Briefkasten nach draußen an die Straße verlegt hatte, damit das Postauto nicht mehr in seinen Hof fahren musste und sein schönes Pflaster zerstören konnte. Der Aufwand, den er dabei betrieb, war jedoch groß: Denn damit die Halterung des Postkastens auch funktioniert, hat er sie 80 Zentimeter tief in den Boden einbetoniert.
Die Heimatkapelle Prölsdorf unter der Leitung von Berthold Moser begleitete den Zug.