"Gott schickt dir eine Freundschaftsanfrage" ist der Titel dieses Firmkurses. Die Vorbereitung zum Firmsakrament ist laut Joachim Stapf in drei Themenschwerpunkte aufgeteilt. Glauben, Feiern, Helfen.

In sieben katechetischen Treffen wird den Jugendlichen von erwachsenen Glaubenszeugen und Diakon Joachim Stapf allgemeines Wissen zum Glauben vermittelt. Neben dem Glaubensbekenntnis sind Gebete und Gottesbilder ein Thema. Dieses Wissen versuchen die Jugendlichen dann in den liturgischen Teil, die Feiern, zu übertragen.

"Fair play"

Hierzu stehen in der nächsten Zeit einige Jugendgottesdienste und eine Jugendwallfahrt zum Zeiler Käppele auf dem Plan. Der nächste große Jugendgottesdienst mit der Band "Königskinder" und dem Eltmanner Jugendchor "Cantarella" unter der Leitung von Sonja Wißmüller findet am Samstag, 31. Mai, um 18 Uhr im Freien am alten Sportheim statt. Der Jugendgottesdienst hat das Thema "Fair play".

Ein weiterer Schwerpunkt der Firmvorbereitung ist das Helfen im Sozialteil. Wo kann man sich einbringen? Wo ist Hilfe gefragt? Gerade bei diesem sozialen Element sind die Jugendlichen mit großem Engagement dabei, lobt Diakon Stapf.

Bei den drei Besuchen der Lebenshilfe-Werkstatt in Augsfeld waren über 60 junge Leute dabei, um sich zu informieren. Hieraus sind schon einige Anfragen zu einem freiwilligen sozialen Jahr entstanden.

Nach Buchenwald

Am Mittwoch, 7. Mai, um 15 Uhr besuchen die Firmlinge das Seniorenheim St. Stephanus in Eltmann und am Donnerstag, 8. Mai, um 18 Uhr erfahren sie mehr im Kolpinghaus über die Hospizarbeit der Malteser durch Traudl Schulz aus Haßfurt. Hierzu sind alle Interessierten eingeladen.

Weitere Besuche sind geplant: bei der "Tafel" (Sozialladen) in Eltmann, im Jugendgefängnis in Ebrach, in der Bestatterschule in Münnerstadt, bei der Kinder- und Jugendhilfe in Eltmann und in der KZ-Gedenkstätte in Buchenwald bei Weimar.

Für Diakon Joachim Stapf ist es wichtig, in dieser anspruchsvollen und entscheidenden Lebensphase die Jugendlichen zu bestärken und Sinn im Glauben zu vermitteln. Er meint: "Jugendliche in diesem Alter haben es nicht leicht. Schulwechsel, berufliche Orientierung, erste Liebesbeziehungen und Freundschaften, Leistungsdruck und sich selber annehmen und gern haben. Da braucht es viel Rückenwind, nicht nur von Eltern und Lehrern."