Es war kein Kaffee und Kuchen zu bekommen. Und die Hoffnung auf Besserung schwindet immer mehr. Das Geschäftesterben in der Innenstadt geht weiter. Seit Wochen ist bereits das Café am Marktplatz dicht, die Bäckerei in der Adam-Riese-Straße folgt in diesen Tagen.

Der Straßenzug Kapellen-/Neubrückentorstraße, einst Aushängeschild geschäftstüchtiger Unternehmen, bietet ein Bild der Tristesse: Eisenwaren Mangold? Seit Jahren geschlossen, steht zum Verkauf. Spielzeug-Ullrich? Zu vermieten. Schreibwaren Schmitt-Zehendner? Räumungsverkauf wegen Geschäftsaufgabe.


Weiter unklar bleibt, wie es mit dem seit Wochen geschlossenen Tegut-Markt weitergeht. Aus der Firmenzentrale in Fulda war am Freitag keine Auskunft zu bekommen. "Die Verhandlungen ziehen sich noch bis in den Januar hin", hieß es. Zwar ist sich Bürgermeister Robert Herrmann (CSU) sicher, dass wegen der guten Lage eine Nachfolgelösung gefunden wird. Noch aber bleibt der Parkplatz verwaist und verschlossen.


Entgegen einer früheren Meldung beabsichtigt Ilse Gockler keine Schließung ihres Kunsthandwerk- und Geschenkeladens zum 1. Februar. Einer entsprechende Mitteilung unseres Portals wurde von einer beauftragten Rechtsanwaltskanzlei widersprochen: "Unsere Mandantin hat zu keiner Zeit geplant, ihr Geschäft zum 1. Februar 2013 zu schließen und dies auch niemals öffentlich geäußert hat. Vielmehr wird der Geschäftsbetrieb bis zum 28. Februar 2013 fortgeführt.Der Geschäftsbetrieb bleibt über den 1. Februar 2013 hinaus bestehen, die Kunden können also auch noch im gesamten Februar 2013 bei unserer Mandantschaft wie gewohnt einkaufen. Entsprechende Informationen zum Abverkauf, Aktionen usw. werden von unserer Mandantin persönlich bekannt gegeben."