"Howdy! We are back!", schallte es am Samstagabend durch den Hartleb-Saal. Und wie sie zurück sind: die fünf Mann um Sängerin Marion. Nach 23 Jahren war die Country-Formation Hatehill County wieder auf der Bühne, und sie wollen zukünftig gemeinsam Musik machen, mit Cowboy-Hut und ihren Instrumenten durch die Lande tingeln.


400 Gäste

Brechend voll war der Saal, es mögen um die 400 Gäste gewesen sein, schätzt Chef Gunther Hartleb. Viele davon waren Line-Dance-Gruppen "von Bamberg bis zum Grabfeldgau" gekommen. Und auch ein Flaggenschwinger, Manni Fischer, ließ beim Lied "Back to the Hatehill County" seine Muskeln spielen, als er auf der geräumten Tanzfläche die Südstaaten-Flagge schwang.

Hatehill County sind reifer geworden - schließlich hat jeder Einzelne in den vergangenen Jahren die Hände nicht in den Schoß gelegt und in verschiedenen Bands mitgespielt. Traditionals, Klassiker aus der Szene bis zu Modern Country beinhaltet ihr Repertoire, und ein fulminanter mehrstimmiger Gesang. Das gehört auch zu den Countryfans: jedes Lied wurde am Ende mit Applaus belohnt - der beste Lohn für Künstler.
Ein Wiedersehen an alter Wirkungsstätte hatte Ali Voigt aus Bramberg. Zusammen mit seinen Bandmitgliedern hat der heute 72-jährige vor 45, 50 Jahren den Hartleb-Saal mit der Coverband "Rockys" den Saal oft genug aufgemischt. Sein Sohn Christian spielt heute Gitarre bei den Hatehillern. "Der spielt besser als ich damals", meint er stolz.

Hatehill County ist wohl die freimütigste Übersetzung von "Haßbergkreis". Das sind Marion Degel (Gesang), Klaus "Flops" Pflaum (Gitarre, Gesang), Hubert Konrad (Pedal Steel, Mandoline), Christian Voigt (Gitarre, Gesang), Horst Dör (Bass, Gesang) und Ronald Bernhard (Schlagzeug, Gesang).