Schon vier Stunden vor der offiziellen Eröffnung des Straßenfestes war am Freitag einiges los in der Haßfurter Innenstadt: Zelte wurden aufgebaut, Tische dekoriert und bereits die ersten Gäste flanierten vom unteren zum oberen Turm und verschafften sich in Ruhe einen ersten Eindruck vom 39. Haßfurter Straßenfest.

Doch ab 14 Uhr war Schluss mit Ruhe: Alphornbläser, der bekannte Dudelsackspieler und natürlich die eine oder andere Blaskapelle kündigten in ganz Haßfurt den Festzug zur offiziellen Eröffnung an. Neben Lokalpolitikern, dem Haßfurter Stadtrat sowie Mitgliedern des Straßenfest-Fördervereins marschierten 400 Kindergartenkinder mit bunten Ballons vom oberen beziehungsweise unterem Turm in Richtung altes Rathaus.

Nach kurzer Begrüßung von Stephan Schneider, Vorsitzender des Straßenfest-Fördervereins, und Bürgermeister Günther Werner (WG), eröffneten die Böllerschützen mit mehreren Salutschüssen ganz traditionell das Straßenfest in der Kreisstadt.

"Es hat wirklich alles reibungslos funktioniert", erzählt Stephan Schneider nach der offiziellen Begrüßung. Nun freue er sich auf ein schönes Wochenende mit schönem Wetter und friedlicher Stimmung.

Und so schnell wie die Straße vor dem alten Rathaus voll war, so schnell war sie auch schon wieder leer: Die Menschenmenge verlief sich auf der Straße zwischen oberem und unterem Turm, wo es wieder einiges zu entdecken gibt. Neben den traditionellen Ständen, die es schon viele Jahre auf dem Straßenfest sind, entdeckt man zwischendurch auch ein paar Neuheiten. Dazu gehört beispielsweise eine Shisha-Bar am Rande des Marktplatzes. Neben Wasserpfeife bietet das Team von "Black Dschinni" dort auch Cocktails und orientalisches Essen an.

Während die Erwachsenen entlang der Stände bummelten und sich eine Bratwurst gönnten, zog es die Kinder gleich zur Hauptbühne, wo Zauberer Michael Petermann eine magische Show ablieferte. Am Samstag dann das komplette Kontrastprogramm: Denn dann gehört die Hauptbühne zumindest tagsüber der Volksmusik.