"Die Haßberge sind traumhaft schön. Wir machen hier gerne Urlaub", schwärmen Waltraud und Manfred Feyrer aus Weil am Rhein. Die Landschaft, die vielen Sehenswürdigkeiten und die Offenheit der Menschen haben es dem rüstigen Rentner-Ehepaar angetan. "Hier macht es total Spaß, auf Entdeckungsreise zu gehen", sind sich die beiden 73-Jährigen einig.

Unterwegs sind sie mit ihrem Wohnmobil. Station ist Hofheim. Für ihren Kurztrip haben sie sich viel vorgenommen: "Wir wollen das schöne Wetter ausnutzen und mit unseren Elektrorädern die Gegend erkunden". Mit im Gepäck haben sie den neuen Radwegeführer der Tourist-Information Haßberge, wie die Pressesprecherin des Landratsamts Haßberge, Monika Göhr, berichtet.

Bei den Touren immer dabei

Die 86-seitige Broschüre im handlichen DIN A5-Format ist für das Ehepaar ein praktischer Tourenbegleiter. Die Seiten lassen sich wegen der Spiralbindung leicht umblättern. Haßberge und nördlicher Steigerwald offenbaren sich auf thematischen Rundtouren. Gezeigt werden hier auch regionale Zielverbindungen und Radfernwegen auf einem ausgeschilderten Radwegenetz von insgesamt 725 Kilometern. Die Palette der Wege reicht von bequemen, steigungsfreien Touren im Maintal über anspruchsvolle Etappen bis zu "knackigen" Strecken für konditionsstarke Biker.

"Der Radwegeführer ist ein idealer, praktischer und äußerst informativer Tourenbegleiter", weiß Gerhard Schmidt, Geschäftsführer der Zentralen Tourist-Information Haßberge in Hofheim. Dem übersichtlichen Kartenteil folgen ausführliche Tourenbeschreibungen. Der Leser findet Höhenprofile und Bewertung (Kondition, Technik, Erlebnis). Außerdem stehen weiter hinten Beschreibungen der einzelnen Orte und Glanzlichter an den Strecken.

400 Stück gingen weg wie die warmen Semmeln

Der neue Radwege-Prospekt kommt bei den Einheimischen wie bei den Gästen sehr gut an, berichtet Schmidt. Auf der Radlermesse in Bamberg, auf der die Tourist-Information Haßberge mit einem Stand vertreten war, ging die Broschüre weg wie warme Semmeln. 400 Stück verteilte Gerhard Schmidt im dem sicheren Gefühl, für ein "echtes Radler-Paradies" zu werben.

Es ist der Mix aus Entspannung, Sightseeing und aktiver Bewegung. Markenzeichen des Naturparks Haßberge sind auch die neun Themenwege: Radwandern auf historischen Spuren verbindet sich mit Naturgenuss. Da gibt es zum Beispiel den burgenkundlichen Lehrpfad, den Weg rund um den Ellertshäuser See, die Tour auf den Spuren von Friedrich Rückert oder in die Mainaue oder die Fahrt von den Burgen zu den Schlössern im Itzgrund. Abt-Degen-Weintal, Baunach und Weisach, die "Fünf Sterne" im Steigerwald (Eltmann, Sand, Knetzgau, Oberaurach und Rauhenebrach) und auch der Lautergrund bieten alle reizvolle Routen.

Die Tiefbauverwaltungen der Landkreise Haßberge, Rhön-Grabfeld, Schweinfurt und Bamberg sind zuständig für die Überwachung, Sicherung und Koordinierung des Radwegenetzes. Gerhard Schmidt findet: "Besonders bei Fernradwegen, Themenradwegen und klassifizierten Strecken, wie dem Main-Radweg (fünf Sterne) ist das von erheblicher Bedeutung."

Auch Waltraud und Manfred Freyrer sind von dem gut ausgebauten Radwegenetz in den Haßbergen begeistert. "Einfach toll. Hier macht Radfahren richtig Spaß." Und Dank des neuen Radwegeführers steht die nächste Tour mit dem E-Bike fest - es geht zum Ellertshäuser See.

Wo gibt es den neuen Prospekt?

Der neue Radprospekt ist erhältlich bei der Zentralen Tourist-Information Haßberge in Hofheim (Telefon 09523/5033710, E-Mail: info@hassberge-tourismus.de) sowie bei den Tourist-Informationen der Städte und Gemeinden. Der Radwegführer ist auch über den Buchhandel verfügbar.

Alle Tourenbeschreibungen können außerdem auch auf www.hassberge-tourismus.de als pdf heruntergeladen werden. Die Internetseite ist außerdem ver-linkt mit der interaktiven Radkarte des Landkreises, mit der man ideal vom PC oder Smartphone aus seine individuelle Tour planen kann.



Radl-Tipps



5-Sterne-Radweg
Länge: 64 Kilometer, Höhendifferenz 274 Meter, Gesamtanstieg 540 Meter.
Ausgangspunkt: Eltmann. Die Strecke ist beschildert und für geübte Radfahrer geeignet. Der überwiegende Teil der Route verläuft abseits vom Straßenverkehr. Die Oberfläche ist asphaltiert oder fein geschottert (Forstwege). In wenigen Bereichen muss auf schwach befahrene Straßen ohne Radweg ausgewichen werden.

Besonderheiten: Der 5-Sterne-Wander- und Radwanderweg verbindet die 5-Sterne-Gemeinden des nördlichen Steigerwaldes: Eltmann, Knetzgau, Oberaurach, Rauhenebrach und Sand am Main. Entlang des Weges reichen sich landschaftliche, historische und kunsthandwerkliche Highlights aneinander. Aufgrund der vielfältigen Übernachtungsmöglichkeiten kann er leicht in unterschiedliche Tagesetappen eingeteilt werden.

Kondition XXXXX
Technik XXXX
Erlebniswert XXXXX


Abt-Degen-Weintal
Länge: 71 Kilometer, Höhendifferenz: 148 Meter, Gesamtanstieg: 381 Meter. Diese Tour kann problemlos in mehren Etappen zurückgelegt werden.

Ausgangspunkt: Eltmann. Von Eltmann aus kommend verläuft die Radstrecke bis Limbach zu-nächst direkt am Main entlang. Nach der Ortschaft biegt sie nach Süden ab und führt direkt an der Wallfahrtskirche Maria Limbach vorbei Richtung Sand und von dort am Fuß des Steigerwaldes entlang nach Zell am Ebersberg, dem Eingangstor zum Steigerwald.

Nahezu eben lässt es sich an den Ausläufern des Steigerwalds über Westheim, Eschenau und Oberschwappach nach Wohnau radeln. Dort führt die Strecke wieder zurück in nordöstliche Richtung über Knetzgau und das Life-Projekt am Main nach Zeil am Main und weiter nach Westen in die Kreisstadt Haßfurt. Von Haßfurt aus fährt man auf der ehemaligen Bahnstrecke, die gemächlich ansteigt, nach Königsberg und von dort weiter nach Unfinden, dem nördlichsten Punkt des Abt-Degen-Weintals. An Altershausen und Sechsthal vorbei führt die Route durch Krum, Zeil und Ebelsbach wieder zurück nach Eltmann.
Der Abt-Degen-Weintal-Radweg führt durch einen Landstrich zum Erleben und Genießen. Mit charaktervollen, unverwechselbaren Weinen und einer wunderbaren regionalen Küche.

Kondition XXXX
Technik XXX
Erlebniswert XXXX

Burgenkundlicher Lehrpfad
Länge 44 Kilometer, Höhendifferenz 215 Meter, Gesamtanstieg 792 Meter.

Ausgangspunkt: Burgruine Bramberg. Teilweise starke Steigungen. Die Strecke ist beschildert und für geübte Radfahrer geeignet. Der überwiegende Teil der Route verläuft abseits vom Straßenverkehr. Die Oberflächen sind asphaltiert oder fein geschottert (Forstwege). In wenigen Bereichen muss auf schwach befahrene Straßen ohne Radweg ausgewichen werden.

Der Rundweg führt zu insgesamt acht Burgen, Burgruinen und Burgställen, die durch Schautafeln erläutert werden. Die Burgen Altenstein (tagsüber), Bramberg, Rotenhan, Teufelsstein und die Burgruine Lichtenstein (tagsüber) sind frei zugänglich. Wegen der akuten Einsturzgefahr ist die Besichtigung der Burgrui-ne Raueneck nur von außen möglich.

Kondition XXXXX
Technik XXXXX
Erlebniswert XXXXX

Der Rennweg - von Sulzfeld bis Hallstadt

Länge: 63 Kilometer, Höhendifferenz 283 Meter, Gesamtanstieg 591 Meter.

Ausgangspunkt: Sulzfeld im Grabfeld. Der Rennweg verläuft größtenteils abseits von Straßen auf Forst- und Feldwegen. Der Rennweg ist historisch als Eilboten- und Kurierweg belegt, meidet als Höhenweg die meisten Ansiedlungen und bietet dadurch immer wieder malerische Ausblicke auf die weiten Tal- und Wiesengründe des Naturparks mit Bilderbuchdörfern und "Märchenschlössern".

Kondition XXXX
Technik XXXXX
Erlebniswert XXXXX