Der Eierverkauf am Samstag und auch die Ratscheraktion an den beiden Tagen verlief trotz der Minusgrade und des kühlen Ostwindes bestens. Von vielen Leute wurden sie für ihre "Die gute Tat" ,bewundert und mit Geldspenden unterstützt.

In gut drei Stunden hatte man am Marktplatz 700 Eier an den Mann beziehungsweise die Frau gebracht. Die Familien hatten damit das Kochen und Färben der Eier erspart und zudem noch eine gute Aktion unterstützt.
Traditionell ließen die Eberner Pfadfinder vom Abend des Gründonnerstags bis Karsamstag in der Stadtpfarrkirche die Glocken schweigen und ersetzten den Läutdienst durch Hammerratschen im Glockenturm. So konnte die Hammerratsche, die erstmals im Jahr 1985 im Einsatz war und in den Jahren danach immer wieder renoviert worden war, zum 29. Mal ihren "Dienst verrichten" - eine echte "deutsche Wertarbeit".

Mit dem Vers "Wir singen den englischen Gruß ..." zogen die Gruppen durch die Stadt Ebern. Mit Handratschen, die in den Gruppenstunden teilweise "aufpoliert" worden waren, machten sie auf sich aufmerksam. Mit einem weiteren Spruch "Wir haben gerappelt fürs heilige Grab" baten sie um Geldspenden, was letztlich einen Gesamtbetrag von Über 2685 Euro einbrachte.

Der Erfolg der Osteraktion gibt den Pfadfindern den Mut und Zuversicht, auch im kommenden Jahr, die Ostertage in Ebern mit dem Ratschen zu gestalten.

Der Erlös ist für hilfsbedürftige Kinder in Kamerun bestimmt, die von Pater Dr Hugo Schmitt, der vor Jahren im Pallottinerheim in Untermerzbach wirkte und nun in Afrika tätig ist, betreut. Er setzt seine ganze Kraft ein um Hilfe zu leisten und ist somit für jeden Euro dankbar. Man weiß bei der Eberner Pfadfinderschaft, wem man die Gelder anvertraut und für was sie verwendet werden.

Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung für die Teilnahme an der Aktion "Die gute Tat" für die Not leidenden Kinder in Kamerun erhalten die Eberner Pfadfinder bei einem Gottesdienst in Baunach ein Aktionsstoffabzeichen, das sie auf die Pfadfinderhemden aufnähen können