Das Geroldswinder-Blech-Quartett, der Gesangverein Eyrichshof, Wilfried Köhler aus Burgpreppach an der Orgel, ein Kindertrio und die Schola Maria Magdalena unterhielten die Besucher 60 Minuten lang mit den verschiedensten Stücken. Gesungen wurde in Deutsch und Fränkisch, Englisch und Latein, und immer stand das "Fest der Liebe" im Mittelpunkt. "Die Sprache der Liebe", so Pater Konrad Pichler, "dürfen wir nicht verlernen, damit sie nicht zur Fremdsprache wird."

Musik als Entspannung

Bevor so ein Adventskonzert stattfinden kann, muss natürlich ordentlich geprobt werden. "Manchmal hat man abends, nach einem stressigen Tag, gar keine Lust mehr zur Probe zu gehen", gesteht die Leiterin der Schola Maria Magdalena, Jutta Helbig, "aber wenn man dann bei der Probe war und eineinhalb Stunden gesungen hat, ist man froh, dass man gegangen ist." Danach ist der ganze Alltagsstress vergessen, man kann alles für einen Moment vergessen und man ist danach viel entspannter.

Vom Alltag abschalten

Mit der Musik schalten die Sängerinnen vom Alltag ab. Und genau das ist es, was der Leiterin aus Ebern so viel Spaß an der Musik und an ihrer Schola macht. Vor sieben Jahren hat die Grundschul-Konrektorin die Leitung der Schola übernommen und probt seitdem alle 14 Tage eineinhalb Stunden mit den Frauen. Damals war die Gruppe auf der Suche nach einer neuen Leiterin, und da Jutta Helbigs Mann aus Bischwind stammt, besteht für sie eine gewisse Verbundenheit zu diesem Dorf und so übernahm sie den Frauenchor. Mit großem Erfolg wie sich auch am Sonntag wieder zeigte: Mit viel Power und "Pepp" in der Stimme animierten die Sängerinnen der Maria Magdalena die Konzertbesucher zum Mitswingen.