Eine davon resultierte aus einer "Beziehungsgeschichte" heraus, die "jederzeit auch wo anders hätte passieren können", lehrt die Erfahrung, so die Beamten.

Unverständnis bei der Polizei riefen auch in diesem Jahr zwei Fälle hervor, bei denen erneut Minderjährige mit gefälschten bzw. verfälschten Einlass-Stempeln auf den Handrücken versuchten, in den Bereich der Beach-Party im Finanzamtshof zu gelangen. Diese erwartet je eine Anzeige wegen Urkundenfälschung.

Bei einer gemeinsamen Kontrolle mit Mitarbeiterinnen des Jugendamtes wurden nach Mitternacht insgesamt sieben Minderjährige auf dem Festgelände ohne Erziehungsberechtigte bzw. beauftragte Begleitpersonen festgestellt. Zwei von ihnen, ein 15- und ein 16-jähriger Jugendlicher, hatten zudem bei 0,98 bzw. 1,14 Promille, kräftig dem Alkohol zugesprochen. Alle Personen wurden in Gewahrsam genommen und mussten von ihren Eltern in der Polizeiwache abgeholt werden.

Glück dagegen hatten zwei Verkehrsteilnehmer, die knapp einer Trunkenheitsfahrt entgingen, weil sie noch vom Losfahren abgehalten werden konnten. "Mit 0,5 bzw. 0,8 Promille wären sie bei einer Verkehrskontrolle zumindest im Bereich einer Ordnungswidrigkeit mit mindestens einmonatigem Fahrverbot und einer saftigen Geldbuße dabei gewesen", schreibt der der stellvertretende Dienststellenleiter der PI Ebern, Siegbert Weinkauf als Einsatzleiter.