Ein weiterer Vergleich: Die 1834 Erwerbslosen waren 177 Arbeitslose weniger als im Februar vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote betrug jetzt im Februar 3,7 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich auf 4,1 Prozent.
Der Bestand an verfügbaren Arbeitsplätzen ist im Februar 2015 um 15 auf 381 offene Stellen gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es nun 14 Arbeitsstellen mehr.

Wie üblich unterscheiden sich die beiden Wintermonate Januar und Februar nur geringfügig. "Auch im Februar blieben wir von einem Wintereinbruch verschont und hatten deshalb keine nennenswerten weiteren Zugänge aus den Außenberufen", stellt Thomas Stelzer, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Schweinfurter Agentur für Arbeit, fest. Schweinfurt ist auch für den Kreis Haßberge mit der Agentur-Geschäftsstelle in Haßfurt zuständig. "Insgesamt", so Stelzer weiter, "hat sich wie erwartet die Lage auf dem Arbeitsmarkt in der Region Main-Rhön im Februar kaum verändert. Die Zahlen entsprechen darüber hinaus fast genau den Werten des Vorjahres."
Es ist davon auszugehen, dass mit dem letzten vollen Wintermonat der höchste Stand der saisonalen Arbeitslosigkeit erreicht wurde. Bereits im Januar war gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang bei der Nachfrage nach Arbeitskräften zu beobachten, und diese Entwicklung setzte sich im Februar fort.

Die Rangfolge der Branchen mit den meisten Stellenangeboten stellt sich wie folgt dar: Produktion und Fertigung: 33,9 Prozent aller gemeldeten offenen Stellen. Gesundheit, Sozialberufe, Lehre, Erziehung: 19,7 Prozent. Verkehr, Logistik, Sicherheit, Schutz: 13,8 Prozent. Kaufmännische Dienstleistungen, Handel, Tourismus: 12,3 Prozent. Dazu meint Stelzer: "Aus Sicht der Arbeitgeber wäre ein weiterer Rückgang der Zahl der offenen Stellen zu begrüßen, dies würde die in manchen Bereichen ausgeprägte Konkurrenz-Situation entschärfen."