"Das ist ein absolutes Gütesiegel für unseren Verein", freute sich Schönfelder. Damit sei die Grundvoraussetzung für die "Goldene Raute" geschaffen. "Das ist eine Auszeichnung für unsere Arbeit und die ganze SC Familie", betonte Schönfelder. "Die Gemeinde kann stolz darauf sein, einen solchen Verein in ihren Reihen zu haben."

Jubiläum war eine gelungene Sache

In seinem Jahresrückblick stellte Klaus Schönfelder das "66. Jubiläum" des SC in den Mittelpunkt, das im vergangenen Jahr mit einem Festkommers und einem Open-Air Konzert gebührend gefeiert worden war.

Auch die Mitgliederzahlen, hier besonders die stabile Entwicklung bei den Jugendlichen, gaben Grund zur Freude. Trotzdem, mahnte Schönfelder an, könne man die Augen vor der demographischen Entwicklung nicht verschließen. "Es wird in Zukunft weniger Kinder und Jugendliche und mehr aktive ältere Mitglieder geben."

Zweiter großer Punkt seiner Ausführungen war die geplante Sanierung des Sportheims. Scharf kritisierte er dabei den bürokratischen Aufwand, der für einen Zuschuss des BLSV (Bayerischer Landessportverband) nötig war. "Wir haben vor wenigen Wochen nachgehakt und dann per E-Mail zur Antwort bekommen, dass ein Kleinantrag fehlt, den wir schnellstens bearbeiten und wieder zurückschicken sollen. Die gewünschten Informationen hatten sie aber bereits im Hauptantrag erhalten."

Der Aufwand der betrieben werden müsse, stünde in keinem Verhältnis zum Ertrag. "Ich hoffe, dass wir nun alles zur Weiterbearbeitung für die Herrn in München geschickt haben", sagte Schönfelder und zeigte sich sichtlich angefressen.

Es gibt Rückhalt aus den eigenen Reihen im Dorf

Aber, es gab auch Lichtblicke abseits aller Bürokratie. "Den relativ hohen Aufwand für den BLSV können wir besser verkraften, nachdem wir wissen, dass uns sowohl die Gemeinde Stettfeld als auch die Rechtlergemeinschaft bei der Finanzierung mit Zuschüssen unterstützen werden. Dafür möchte ich mich im Namen des SC recht herzlich bedanken", schloss Schönfelder.

Natürlich wurde auch die sportliche Seite bei der Hauptversammlung nicht vergessen. Christian Röthlein berichtete über den derzeitigen Stand der Ersten Mannschaft, die derzeit auf einem Relegationsplatz steht. "Für die Mannschaft, den Trainer und das gesamte Umfeld heißt das jetzt, alles geben, sonst wird es schwer, die Klasse zu halten", verdeutlichte er.

Außerdem informierte er darüber, dass der SC sich zum Ende der Saison von Trainer Gerd Emrich trennen und seinen Vertrag nicht mehr verlängern wird. Derzeit bemühe man sich um einen Nachfolger, könne aber noch nichts Konkretes sagen.

Edgar Fröhling berichtete von den Jugendmannschaften. Sein besonderer Dank galt den Betreuern Matthias Kuhn, Helmut Schöpplein, Edgar Gutknecht und Udo Busch für die Betreuung der Jüngsten. "Wir haben Momentan aber nur zehn Betreuer für fünf Mannschaften, das muss auf mehr Schultern verteilt werden."

Die A-Jugend organisiert sich selbst

Für die A-Jugend stehe derzeit überhaupt kein Betreuer zur Verfügung. "Die Jungs müssen alles selbst organisieren, das kann auf Dauer nicht so weiter gehen. Es ist fünf vor Zwölf, unterstützt die Jugend, sonst gibt es in absehbarer Zeit Probleme bei der Ersten Mannschaft", mahnte er an.

Da Kassenprüfer Peter Bruchmann im letzten Jahr verstorben ist, bat der Prüfungsausschuss, einen neuen dritten Prüfer zu wählen. Jürgen Amend wurde einstimmig in dieses Amt gewählt. Auch die Abteilungsleitung der Wandergruppe wurde neu besetzt. Roland Simon übernimmt die Position kommissarisch bis zur nächsten Generalversammlung.

Natürlich durften Ehrungen nicht fehlen. Für 20-jährige Mitgliedschaft wurden Felix Höfner, Holger Hümmer, Dominik Markert, Christian Merklein, Manuela und Thomas Rattenbacher, Patrick Reinwand, Andreas Simon, Holger Zehner und Michael Zehner geehrt. Seit 40 Jahren halten Manfred Göbel, Josef Greubel, Walter Koller, Günther Markert sen., Herbert Spath und Rupert Strätz dem SC die Treue.