Zurück geht das große Fest in dem Eltmanner Stadtteil auf das Jahr 1998. Da hatte der damalige Limbacher Gemeinderat Werner Geisel die Idee, in Zusammenarbeit aller Ortsvereine ein Gemeinschaftsfest zu veranstalten. In Anlehnung an eine früher in Limbach ansässige Flößerei-Werkstatt bekam die Veranstaltung auf Anregung von Hans Bühl den Namen "Flößerfest".
Gedacht war das Limbacher Flößerfest als Gemeinschaftsveranstaltung, an der sich alle Ortsvereine beteiligen könnten. Doch einige waren skeptisch, und so wurde die Festgemeinschaft mit Gesangverein "Sängerlust", Krieger- und Soldatenkameradschaft, Musikverein sowie Turn- und Sportverein gegründet und das Flößerfest aus der Taufe gehoben. Einige Jahre später gesellte sich der Schutz- und Gebrauchshundeverein dazu. Durch das Zusammenwirken dieser Ortsvereine, die sich als Kulturträger ihres Heimatortes sehen und sich den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft auf die Fahne geschrieben haben, ist das "Flößerfest" zu einem festen Bestandteil im Veranstaltungskalender der Stadt geworden.
Die ersten vier "Flößerfeste" waren Straßenfeste und daher wenig praktikabel. Schließlich richteten die Vereinshelfer nahe des Mains mit viel Eigenleistung einen Festplatz her. Nun feiert man an der Wasserstraße "Main", auf der bis Mitte des letzten Jahrhunderts die Floße aus dem Frankenwald bis nach Frankfurt, Mainz und oft auch rheinabwärts ins Ruhrgebiet und manchmal sogar bis Amsterdam mit Muskelkraft "getrailt" wurden.
Eine Attraktion ist die über offenem Feuer gebratene "Sau am Spieß" am Samstag. Laut Organisationsleiter Alois Böhnlein hat das Festkomitee sehr gute Kapellen ausgewählt: Am Samstagabend spielen ab 19 Uhr die "Blaue Zipfel" aus Falkenstein. Eröffnet wird das Flößerfest am Samstag, 9. August, um 15 Uhr mit dem Bieranstich durch Bürgermeister Michael Ziegler (17 Uhr). Am Sonntag, 10. August, gibt es ab 10 Uhr einen Frühschoppen, ab 11.30 Uhr Mittagessen. Ab 15 Uhr spielen die "Florinos" aus Kemmern.


Einst ein bedeutender Wirtschaftszweig