Kreisbäuerin Cäcilie Werner aus Wonfurt sagte zum Auftakt: "Wer dankt, denkt nach. Wer dankt, erinnert sich." Mit diesem bekannten Sprichwort ging Werner auf die Bedeutung des Erntedankfestes näher ein, das die Menschen immer wieder bewusst daran erinnern solle, wie wichtig die Landwirtschaft und deren Nahrungsmittel für die Bevölkerung seien, ja sogar unverzichtbar und lebensnotwendig. Werner forderte dazu auf, einen respektvollen Umgang mit der Natur zu pflegen.

Die Band "Die Grundler aus dem Spessart" aus Marktheidenfeld spielte auf. Sie machte die Musik in Knetzgau.

"Genau richtig" für den Ball

Der Bandgründer Klaus Väth, der Bass und Gitarre spielt, kennt Knetzgau nur vom Fußball her, wie er einräumte. Mit seinen fünf Bandmitgliedern hat er sich vorab im Internet über die Franz-Hofmann-Halle informiert und äußerte sich "sehr angetan. Eine wunderschöne Halle gibt es hier, genau richtig für den Erntedankball. Wir hoffen, nächstes Jahr wieder spielen zu dürfen."

Für Stimmung sorgte neben der Band die Tanzgruppe "Concordia" aus Maroldsweisach mit zwei Showtanzeinlagen. Die Jugendgarde trat ebenso auf wie die Prinzengarde. Die Betreuerin Diana Mattigk ist stolz auf ihre Tänzerinnen. "Ein solches Fest ist mal was anderes als Fasching, wir haben uns sehr gut verkauft", freute sie sich. rr