Der Feuerschutz in Knetzgau war während den Aufführungen aber trotzdem gesichert; irgendwelche Ähnlichkeiten waren rein zufällig und nicht gewollt.

Zum Inhalt: Die Feuerwehr von Knetzgau kämpft beständig um ihre Unabhängigkeit. Bisher konnte die Fusion mit der größeren Nachbarstadt abgewendet werden, aber die Situation verschlechtert sich zusehends. Florian Brandner (Bernd Linsner), eifriger Vorsitzender der Feuerwehr, ist der größte Verfechter und stellt seinen Einsatz sogar über seine Familie, was ihm regelmäßig den Zorn seiner Frau Brigitte (Patricia Lindner) einbringt.

Da platzt der Frau der Kragen

Als er sich trotz anderer Versprechen wieder zum Vorstand wählen lässt, platzt seiner Frau der Kragen. Sie jagt ihren Florian aus dem Haus, so dass dieser sich in seinem geliebten Spritzenhaus einquartieren muss.

Doch jetzt fangen die Probleme an: In der ersten Nacht wird er überfallen und niedergeschlagen. Außerdem sorgt ein Drohbrief für weitere Aufregung. Er verdächtigt seine Frau und beschließt, auf keinen Fall "klein" beizugeben.

Mit seinen Mitstreitern, dem Dorfcasanova Johannes Schöninger (Andreas Holgersson) und dem etwas einfältigen, stotternden Bernhard Kälble (Daniel Düring) plant er unbeirrt das große Feuerwehrfest, probt hierfür sogar bereits fleißig die Einlagen.

Turbulente Szenen

Unter den mehr oder weniger strengen Augen des Dorfpfarrers Kaslinger (Andreas Geisel) und dessen Haushälterin Fräulein Rehbein (Sieglinde Holgersson) geschehen jedoch immer noch turbulente Dinge: Auch Kälble wird von zu Hause ausquartiert, ein Feuerwehreinsatz gründlich sabotiert und Schöninger in einen Hinterhalt gelockt. Alles in allem wird der Fortbestand der Wehr immer unsicherer. Seltsam ist zudem, dass Brandners Tochter Eva (Kristina Weinkauf) eigentlich gar nichts gegen einen Zusammenschluss hätte! Fragt sich, wer oder was dahinter steckt?

Damit die Zuschauer das Stück ohne große Versprecher genießen konnten, sorgte Marion Maier als "Flüstertante" für einen reibungslosen Ablauf. Für den Bühnenbau zeichnete sich Heinrich Lindner verantwortlich. Für den richtigen Ton und das passende Licht sorgte Roland Riedl, für die Maske Rosemarie Köhler.

Kristina Weinkauf galt ein besonderer Dank, da sie seit drei Jahren ihren festen Stammplatz in der Theatergruppe hat.

Weitere Termine sind für das kommende Wochenende im Schützenhaus und am Wochenende darauf im Rudolf-Winkler-Haus in Zeil geplant.