Er hat die katholischen Kirchengemeinden Leuzendorf, Gemeinfeld und Burgpreppach in vier Jahrzehnten maßgeblich geprägt. In der Kirche St. Josef in Rossbrunn (Landkreis Würzburg) feierte der ehemalige Pfarrer von Burgpreppach, Josef Hauck, sein 50. Priesterjubiläum.

Leistungen gewürdigt

Aus seiner ehemaligen Pfarreiengemeinschaft waren Gemeindeglieder und Vertreter öffentlicher Einrichtungen nach Rossbrunn gekommen, um mit Pfarrer Hauck zu feiern und dem Ehrenbürger Glückwünsche zu überbringen. Bürgermeister Karlheinz Denninger, der mit seinem Stellvertreter Helmut Schwappach (beide Liste Gemeinwohl) angereist war, würdigte die Leistungen seines Ehrenbürgers namens der Marktgemeinde.

Die stellvertretende Vorsitzende der Pfarreiengemeinschaft und Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Burgpreppach, Anja Schuler sowie Kirchenpfleger Manfred Braterschofsky wiesen namens der Kirche auf seine Verdienste hin. Hauck hatte vor allem in Sachen Ökumene Zeichen gesetzt und das Miteinander der Konfessionen vor Ort vorangetrieben. Auch die Würzburger Dekanin Dr. Edda Weise, die zu Zeiten von Pfarrer Hauck evangelische Pfarrerin in Burgpreppach war, reihte sich in die Gratulantenschar ein. Hildegard Bayer überbrachte Glückwünsche der Landvolkbewegung. Es war auch Pfarrer Stefan Frank, der aus Ibind stammt, mit dabei.

Immer zur Stelle

In allen Grußworten konnten die Teilnehmer erfahren, dass für Pfarrer Hauck das Wort "Ruhestand" ein Fremdwort ist. Seit 2007 wohnt er mit seiner Schwester Marianne im Pfarrhaus in Rossbrunn und arbeitet, wenn er gebraucht wird, immer noch im Weinberg des Herrn.

Josef Hauck wurde am 25. November 1936 in Richelbach, (Kreis Miltenberg) geboren. In Miltenberg besuchte der Lehrersohn die Oberschule und legte sein Abitur in Würzburg ab, wo er am Priesterseminar seine theologischen Studien machte. 1962 wurde Josef Hauck zum Diakon und im Juli 1963 von Bischof Josef Stangl zum Priester geweiht.

"Zweite Heimat" Burgpreppach

Nach Heimbuchenthal im Elsalvatal wurde der junge Priester als Kaplan in Kirchlauter eingesetzt. Bis 1971 war er Jubilar dann in Würzburg-Zellerau und Schweinfurt tätig, ehe er sein "zweite Heimat" Burgpreppach ansteuerte.

36 Jahre sollte Burgpreppach mit Leuzendorf und Gemeinfeld das Betätigungsfeld werden. Auch über die Grenzen seiner Pfarrei hinaus wirkte der beliebte Geistliche. Seine Schäfchen haben ihn , meist nur "Josef" genannt; manche von ihnen sahen in ihm einen ".Übervater". Ab 1982 wurde er stellvertretender Dekan im Dekanat Haßfurt und leitete dies von 1987 bis 1990. Ab 1990 war Pfarrer Hauck auch Dekanats-Altenseelsorger, leitete den Pfarrverband Hofheim, war Kreislandvolksseelsorger und Vorsitzender der Pfarrverbandskonferenz.
1996 ernannte ihn der Markt Burgpreppach aufgrund seiner großen Verdienste zum Ehrenbürger.