Über die Entstehung und den Werdegang des historischen Brauhauses sowie das Brauen in dem Gebäude informierte dabei Rudi Bätz. Seit 1733 wird in dem Brauhaus ununterbrochen Bier hergestellt. Gründlich restauriert wurde es, wie eine Inschrift über der Tür besagt, im Jahr 2003. Seitdem wird es von dem seinerzeit gegründeten Hausbrauverein betreut.

Das Bier wird nach dem bayerischen Reinheitsgebot von 1516 erzeugt. Hier ist alles noch reine Handarbeit, und die Braumeister "kämpfen je nach der Witterung beim Brauen mit den Urelementen Feuer, Wasser und Luft. Sie setzen Himmel und Hölle in Bewegung und brauen immer ein gutes schmackhaftes Bier", erzählte Bätz.

Der Hausbrauverein mit seinem Vorsitzenden Rudi Göpfert, seinem Stellvertreter Alexander Faust und Braumeister Michael Schad nutzte das Braufest, um sich bei Ernst Geiling, der sich als Braumeister um das Brauen in Junkersdorf seit vielen Jahren verdient gemacht hat, zu bedanken. Sie übergaben Ernst Geiling einen Maßkrug mit Zinndeckel und ernannten ihn zum Ehrenbraumeister des Dorfes.