Da gehen sie gerne mit, die Krümler: bei der jährlichen Jagdgrenzbegehung im Zeiler Stadtteil Krum. Über fast zwei Stunden führen die Jagdpächter Hugo Baum und Reinhold Meißner entlang der Grenzen der Jagdreviere.

Diesmal ging die Route rund um die Hohe Wann mit ihren 387 Metern Höhe. Beide Krumer Jagdgründe, eine etwa gleich groß, umfassen 604 Hek tar. Ihre Teillinie verläuft ziemlich genau durch das Dorf. Ein Teil reicht bis Sechsthal, einer bis Augsfeld.

Zünftig marschierten sie los die 45 Erwachsenen und 20 Kinder. Dazu spielten Mitglieder der Jagdhornbläser Haßberge. An markanten Punkten machten Baum und der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft, Paul Schuler, Halt. Im Wald der Hohen Wann gibt es ein Kuriosum. Hier nutzen Fuchs und Dachs eine Höhlenbehausung. Der Dachs, im Volksmund Grimbart, sei ein reinliches Tier. Reineke Fuchs hingegen nicht, so ist das Zusammenleben erstaunlich.

Zurück am Antoniusheim erfreuten sich die Wanderer am Sommerfest der Jagdgenossenschaft. Höhepunkt für die Kinder war das Quiz über Baumarten und ihre Blätter. Die Erwachsenen hatten Spaß beim Luftgewehrschießen: Diesmal siegte Kathrin Hetterich; ihr folgten Richard Biertempfel und Volker Schuler.