Ein einstündiges Standkonzert des Heeresmusikkorps 12 aus Veitshöchheim auf dem Marktplatz eröffnet nach dem ökumenischen Gottesdienst den "Tag der Vereine" zum 40. Jubiläum des Kulturringes.
"Das wird für sie ein Heimspiel" versprach Ex-General Rolf Baumgärtel dem "Korps-Geschäftsführer, Oberstabsfeldwebel Jürgen Bauer, der als Vorhut das "Gefechtsfeld" in Ebern sondierte. Vermittelt haben das Gastspiel die Verantwortlichen der Eberner Reservistenkameradschaft, die auch die Organisation vor Ort übernehmen.

50 Mann stark marschieren die Militärmusiker, die von der Organisationsreform der Bundeswehr auch nicht verschont bleiben, in die Innenstadt ein. Das Musikkorps steht unter der Leitung von Oberstleutnant Burkard Zenglein, der auch in Ebern die Stabführung übernehmen wird und nach der Begrüßung durch Kulturringsvorsitzenden Eberhard Wohl, Klaus Bertram, dem Vorsitzenden der Reservistenkameradschaft, und Bürgermeister Robert Herrmann als Schirmherrn durchs Programm führen wird.

Wie das aussehen soll, wollte Oberstabsfeldwebel Bauer von den Verantwortlichen wissen? "Bloß nicht nur Marschmusik, sondern auch ein paar fetzige Sachen", wünschte sich Rolf Baumgärtel als Wahleberner. "Der Coburger Reitermarsch und das Frankenlied müssen auch sein ", hieß es bei der "Befehlsausgabe" durch die Eberner. Jürgen Bauer: "Wir spielen alles - von der traditionellen Marschmusik bis zur Moderne". Sogar der Titel "Smoke on the water" fiel in diesem Zusammenhang.

Das Standkonzert dauert eine Stunde. Während des Gastspiels darf kein Ausschank stattfinden, danach öffnen die Stände von rund 50 Vereinen, die mit unterschiedlichen Aktionen auf ihre Angebote aufmerksam machen und für sich werben wollen.

Über 160 Auftritte absolviert das Heeresmusikkorps in einem Jahr. Das Gastspiel in Ebern liegt zwischen einem Auftritt in England, einem großen Zapfenstreich in Würzburg und einem Flug nach Washington.