In Burgpreppach wird ab April ein Bürgerbus einmal im Monat Schweinfurt anfahren, im Ausnahmefall auch verbunden mit einem Stopp in Haßfurt. Dies erklärte Markus Schorn am Donnerstag. In der Gemeinderatssitzung stellte er das neue Konzept vor.

Es ist vorgesehen, jeden dritten Dienstag im Monat den Bürgerbus einzusetzen. Der erste Termin ist der 21. April. Interessenten können sich bei Tobias Alt, Manager der Gemeindeallianz Hofheimer-Land, bis einen Tag zuvor unter der Telefonnummer 09523/5033716 anmelden.

Der Bus kann bis zu acht Personen mitnehmen. Der Fahrpreis beträgt für Hin- und Rückfahrt pro Person acht Euro. Schorn machte deutlich, dass die Gemeinde einen gewissen Ausgleich leisten müsse und der Bürgerbus keine "Einkaufsfahrt nach Hofheim" darstellen soll.

Neue Ansprechpartner

Der Markt Burgpreppach kann künftig bis zwei kommunale Energiebeauftragte haben. Ein Energiebeauftragter soll als Ansprechpartner für die Gesellschaft zur Umsetzung erneuerbarer Technologieprojekte im Landkreis Haßberge (GUT) bestellt werden. Er soll als Ehrenamtlicher den Grundstein für kommunales Energiemanagement legen. Der Beauftragte gibt zum Beispiel durch Erstellen einer Projektliste Anregungen, wie man in der Gemeinde Energie einsparen kann, und soll dadurch vor Ort mithelfen, den Energienutzungsplan umzusetzen.
Von Bürgermeister Hermann Niediek (CSU)und aus dem Ratsgremium kamen die Vorschläge, sich mit Ralf Gleichmann aus Hohnhausen und Edmund Jäkisch aus Gemeinfeld in Verbindung zu setzen, um deren Einverständnis zu holen. Beide hätten im Bereich alternative Energie reichlich Erfahrung.

Nach kurzer Beratung beschloss der Gemeinderat, der Unternehmer-Gemeinschaft-Burgpreppach (UGB) als Mitglied beizutreten. Die Gemeinde zahlt jährlichen einen Beitrag von 50 Euro an die UGB.

Abschließend informierte Bürgermeister Niediek darüber, dass ein interner Gesprächskreis geplant ist, um das Zusammenwachsen der Gemeindeteile zu fördern.

Informationsforum gewünscht

Jörg Denninger bat darum, größerer Projekte, die den Bürger kostenmäßig belasten, künftig vor deren Beginn in einer Bürgerversammlung vorzustellen. Denninger verwies als Beispiel auf den Neubau der Wasserleitung von Hohnhausen nach Üschersdorf. Bürgermeister Niediek verwies darauf, dass gerade dafür der geplante interne Gesprächskreis ein ideales Forum sei. Weiterhin forderte der Bürgermeister die Burgpreppacher auf, sich mehr an den öffentlichen Teilen der Gemeinderatssitzungen zu beteiligen und die Termine wahrzunehmen.