Kreisgeschäftsführer Dieter Greger überreichte den Helfern nach bestandener Abschlussprüfung Urkunden. Fünf Wochen haben sie die Schulbank im BRK-Haus in Haßfurt gedrückt und sich Wissen rund um die ambulante Pflege angeeignet. Pflegedienstleiterin und gerontopsychiatrische Fachkraft Sabrina Appelmann und Heike Diezel hatten die Ausbildung in 120 Unterrichtseinheiten übernommen.

80 Stunden Praxis

Bei einem 80 Stunden umfassenden Praktikum unter Aufsicht erfahrener Pflegefachkräfte wurde die Praxis vermittelt. Da gibt es um Erste Hilfe, Anatomie, Medikamentenkunde, Krankheitsbilder, häusliche Krankenpflege, Pflegeversicherung, Recht und Ethik sowie Pflegedokumentation.

Greger überreichte mit Sabrina Appelmann Zertifikate. Die Ausbildung zum Pflegehelfer hat zwei von ihnen so viel Spaß gemacht, dass sie sich ab September sogar für eine drei Jahre dauernde Ausbildung zur Altenpflegerin durch das BRK entschieden haben. Greger wünschte Veronika Wohlmacher und Nancy Fleischer dafür viel Erfolg.

Die neuen Pflegehelfer

Die Ausbildung absolvierten: Antje Dietz (Bischwind am Raueneck), Manuela Schloßnagel (Holzhausen), Veronika Wohlmacher (Fischbach), Kerstin Popp (Leuzendorf), Daniela Hoch (Koppenwind), Nancy Fleischer (Fürnbach), Silke Keller (Geusfeld), Inge Will (Holzhausen), Sabine Tischmeier (Holzhausen) und Stefan Klement (Zeil). Die neuen Pflegehelfer dürfen nun bei Patienten zuhause die Grundpflege und Teile der Behandlungspflege selbstständig durchführen.

Bei der BRK-Sozialstation Haßberge mit ihren fünf Pflegestützpunkten in Haßfurt, Eltmann, Königsberg, Ebern und Hofheim sind derzeit 73 Mitarbeiter beschäftigt. Sie sind als Altenpflegerinnen, Krankenschwestern, Pflegehelfer, hauswirtschaftliche Hilfskräfte und Hauswirtschafterinnen eingesetzt. Wie Sabrina Appelmann bestätigt, sei die Nachfrage nach ambulanter Pflege beim BRK sehr hoch. Dank vieler Mitarbeiter sei es möglich, Patienten aufzunehmen.