Wie die Polizei mitteilte, wurde am ersten Juniwochenende an einem in Ebern abgestellten Chevrolet eine Bremsleitung durchtrennt. Als der Fahrzeugbesitzer zum Wochenstart losfuhr, bemerkte er laut Polizei nach wenigen Metern die schlechte Bremsleistung seines Fahrzeuges, das Pedal ließ sich fast komplett durchtreten. In einer Fachwerkstatt wurde festgestellt, dass die Bremsleitung vorne rechts durchtrennt worden war.

Der Tatverdacht richtete sich gegen den Ex-Ehemann der neuen Freundin des Geschädigten. Dieser stritt die Tat bei seiner ersten Vernehmung allerdings vehement ab.

Die Ex-Frau suchte schließlich den Kontakt zu ihrem Ex-Mann und forderte das Geld für die Autoreparatur. Da ihr dieser das Geld verweigerte, nahm sie in einem unbeobachteten Augenblick sein Handy an sich und verließ die Wohnung.

Schließlich fand sie darauf eine Kurzmitteilung an eine Bekannte, worin ihr Ex-Mann die Tat zugab. Bei einer erneuten Vernehmung räumte er die Straftat schließlich ein. Er gab an, aus Eifersucht gehandelt zu haben. Über eventuelle Folgen seiner Tat habe er sich keine Gedanken gemacht. Als ihm dies im Nachhinein aber bewusst wurde, war es schon zu spät. Der neue Freund seiner Ex-Frau sei mit dem Fahrzeug schon unterwegs gewesen.