Pünktlich zu der Traditionsveranstaltung, die zum 22. Mal stattfand, verzog sich der Regen. 350 Wanderer machten sich auf die Strecke.

Am Sportgelände in Dankenfeld empfing Oberaurachs Bürgermeister Thomas Sechser im Namen seiner vier Kollegen aus den "Fünf-Sterne"-Gemeinden (das sind die fünf Kommunen Sand, Knetzgau, Rauhenebrach, Eltmann und Oberaurach) die vielen Wanderlustigen.

Erstmals dabei war Andreas Leyrer von der bayerischen Forstverwaltung. Er ist als regionaler Projektmanager mit dem Aufbau des "Steigerwald-Zentrums Nachhaltigkeit erleben" in Handthal befasst und daher bemüht, den Steigerwald in seiner Gesamtheit zu erleben. "Ich arbeite mich von Westen her vor", erklärte Leyrer, der sein Tätigkeitsgebiet bisher eher im Raum Schweinfurt hatte. Die Wanderung von Dankenfeld über Nützelsbach, Kirchaich, Trossenfurt, Hummelmarter und zurück nach Dankenfeld bestätigte ihn in der Tatsache, dass der Steigerwald eine enorme Vielfalt an landschaftlicher Schönheit bietet.

Durch den Wald ging es angesichts der vorangegangenen Regenperiode nur kurz, ansonsten verzauberten Wiesentäler, Streuobstanlagen und frühherbstliche Ausblicke von den Höhenzügen. Auch Entdeckungen gab es: "In Nützelsbach war ich ja noch nie, das ist aber ein sehr schöner Ort", erklärte Eltmanns Bürgermeister Michael Ziegler. Die Wanderwarte erhielten viel Lob für die schöne Rundtour, die sie ausgewählt hatten.

Viele Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf und das leibliche Wohl der Gäste. Die Sicherheit übernahmen die Freiwillige Feuerwehr Trossenfurt-Tretzendorf und die "First Responder Oberaurach", zur Brotzeit am Oberaurach-Zentrum in Trossenfurt steuerten die fünf Gemeinden ihre Spezialitäten bei: Eltmanner Bier, Sander Wein, Oberauracher Schnaps, Rauhenebracher Apfel-Süßmost und Knetzgauer Erfrischungsgetränke. In Dankenfeld wartete nach zwölf Kilometern ein Essen auf die Wanderer. Sie genossen den sonnigen Ausklang.