Der 22-Jährige war nach einem Überholvorgang ins Schleudern geraten und gestürzt, wie aus dem Bericht des Polizeipräsidiums Unterfranken in Würzburg hervorgeht. Trotz aller ärztlichen Bemühungen erlag der junge Mann noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die Staatsstraße war fast zwei Stunden komplett gesperrt.

Kradfahrer preschte vorbei


Der schreckliche Verkehrsunfall hatte sich vor den Augen mehrerer Autofahrer abgespielt, wie der Polizeipressesprecher Karl-Heinz Schmitt berichtet. Gegen 14.30 Uhr waren zwei Pkw-Fahrer in Richtung Sennfeld unterwegs. An der Auffahrt zur Maintalautobahn A70 hatten sie bei roter Ampel angehalten.

Als das Grünlicht kam, überholte der Kradfahrer die beiden Autofahrer, wobei er über eine schraffierte Fläche fuhr. Nach den Aussagen der Zeugen verlor der 22-Jährige aus Schweinfurt bei dem Überholvorgang die Kontrolle über seine Yamaha und stürzte.

In die Leitplanke geschliddert


Maschine und Fahrer schlidderten in der Folge etwa 100 Meter auf der Fahrbahn entlang und prallten dann gegen die Leitplanke, wo der Fahrer mit schwersten Verletzungen liegen blieb. Die Maschine wurde von der Leitplanke noch etwa 200 Meter weg geschleudert.

Die Erstversorgung des Verletzten übernahmen ein Rettungsassistent, der privat unterwegs war, und eine Streifenbesatzung der Polizei Schweinfurt, die bereits kurz nach dem Unfall an Ort und Stelle eintraf.
Die Wiederbelebungsmaßnahmen wurden dann von einem Notarzt fortgeführt. Allerdings waren alle Bemühungen, das Leben des jungen Mannes zu retten, vergebens.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs kam in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg ein Sachverständiger an die Unfallstelle. Bis zum Abschluss der Unfallaufnahme blieb die Strecke zwischen Sennfeld und Gochsheim gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet. Auch dabei wurde die Polizei von der Feuerwehr Gochsheim unterstützt. ft