Anreise und Ausflüge erfolgten natürlich umweltschonend mit dem Fahrrad. Am ersten Tag nach einer kleinen Stärkung und dem Zeltaufbau ging es gleich weiter ins Lamitztal, wo die Gruppe in der Ausgleichsfläche den dort heimisch gewordenen Biber besuchte. Vor Ort erfuhren die Jugendlichen, warum „Meister Bockert“ einst bei uns ausgestorben war und warum er jetzt unter Schutz steht. Sie konnten die Burg und die beeindruckenden Dammbauwerke des größten deutschen Nagers besichtigen und unter anderem ein originales Biberfell streicheln oder die kräftigen rot gefärbten Nagezähne an einem Schädel bestaunen. Lagerfeuer-Romantik verkürzte dann die erste Nacht auf wenige Schlafstunden.

Wie lang der Weg vom Getreidekorn zum fertigen Brot ist, welches handwerkliche Können dabei zum Einsatz kommt und was der Unterschied zwischen Bio- und  konventionellem Getreide ist, das durften die Zeltlagerteilnehmer am kommenden Tag hautnah beim Wallenfelser Biobäcker Hans Stumpf erleben. Stolz brachten sie anschließend ihren eigenen Laib Brot, selbst geknetet, selbst geformt und eingeschossen und knusprig und warm aus dem Ofen mit zurück zu den Zelten.

Nach soviel Hitze war natürlich eine erfrischende Abkühlung im schönen Wallenfelser Freibad hochwillkommen. Den Abend beschloss ein Besuch auf der Flößer-Kirchweih, wo die Ankunft der durch Fackeln beleuchteten Flösse den Höhepunkt bildete.

Und dann war schon wieder Sonntag und  es hieß Zelte abbauen und Abschied nehmen, bevor die Gruppe wieder nach Kronach zurückradelte.So mancher bedauerte, dass es nicht noch ein paar Tage länger dauern konnte und beschloss, auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder mit dabei sein zu wollen.