Seit rund einem Monat sind Laura und Emely nun Schülerinnen am Kaspar-Zeuß-Gymnasium (KZG). Zusammen mit ihren Mitschülern legten sie gemeinsam einen erfolgreichen Start an ihrer neuen Schule hin: Die vielen bis dato unbekannten Namen der Mitschüler und Lehrer beherrschen die 75 Fünftklässler mittlerweile im Schlaf, Raumwechsel im großen Schulgebäude bewältigen sie selbstverständlich, über vorher unbekannte Fächer sprechen sie mit größter Selbstverständlichkeit, die Informationen des digitalen Vertretungsplanes erfassen sie schon fast im Vorbeigehen und täglich kommen neue Eindrücke, Erfahrungen, Erkenntnisse und Kompetenzen hinzu. Sogar die ersten Stegreifaufgaben wurden bereits gemeistert – mit Bravour, wie mehrheitlich zu hören ist.

Es ist also Zeit für die jungen Gymnasiasten, stolz auf das bereits Erreichte zurückzublicken und sich von erfahrenen Mitschülern der neunten und zehnten Klassen den ein oder anderen Tipp für die weitere, erfolgreiche Schulkarriere zu holen. Dieses Tutorensystem hat an der Schule Tradition: Ältere Mitschüler begleiten die Neuen bis zum Ende der sechsten Klasse, stehen mit Rat und Tat bei schulischen und sonstigen Fragen zur Seite, organisieren ein buntes Unterhaltungsprogramm und sorgen für eine Klassengemeinschaft, in der sich jeder angenommen weiß und gerne Schüler am KZG ist. Ein Baustein hierzu sind die Kennenlerntage, in deren Verlauf die Schüler z.B. in Kooperationsspielen Strategien entwickeln, erfolgreich zusammen zu arbeiten. Auch der Bezug zu Kronach spielte eine wichtige Rolle: Unter Anleitung ihrer Tutoren und der begleitenden Lehrkräfte gingen die drei Klassen der Bedeutung der Cranach-Schlange – nicht zufällig Teil des KZG-Schullogos – auf den Grund: Zunächst noch im Schulgebäude übertrugen sie das Erkennungszeichen des großen Kronacher Malers und ihrer neuen Schule in die Gegenwart und gestalteten entsprechende T-Shirts. Nach einer Übernachtung im Schullandheim Hammermühle und vielfältigen Kooperationsspielen erfuhren die jungen Gymnasiasten im Museum der Festung Rosenberg und in der zugehörigen museumspädagogischen Werkstatt noch mehr über Kronach und Cranach.

So war am Ende allen Schülern klar: „Wir sind klasse!“

E. Baumann