„Auf den Gemeindeseiten kann jeder auch noch so kleine Meldungen selbst veröffentlichen.“ erklärt Susanne Deuerling das Konzept von gemeinde.inFranken.de. Sie selbst hegt eine große Leidenschaft fürs Geschichten Schreiben. Sie bereitet sämtliche Themen aus dem Kronacher Landkreis, die ihr unter die Finger kommen, nicht nur für die Gemeindeseiten, sondern auch immer wieder als freie Mitarbeiterin für die Zeitung auf. Als Leserreporterin belebt sie mit ihren Leserbeiträgen vor allem die Gemeindeseiten von Steinwiesen und Wallenfels .

Für ihren Heimatort Steinwiesen würde sie sich wünschen, dass noch mehr Leserreporter in die Tasten hauen und ihre Geschichten auf steinwiesen.inFranken.de stellen würden. Auf der anderen Seite kann jeder, der ihre zahlreichen Geschichten liest, verstehen, dass die meisten Vereine und Einrichtungen in Steinwiesen und Umgebung immer wieder gerne auf Susanne Deuerling als Berichterstatterin zurückgreifen. Sie ist unsere Leserreporterin des Monats April, da sie mit ihrer regelmäßigen Berichterstattung die Gemeindeseiten mit Leben füllt.

Jeder Leserreporter des Monats darf sich über einen kleinen Gewinn freuen und beantwortet in einem Interview einige Fragen. Lesen Sie die Antworten von Susanne Deuerling und erfahren Sie mehr über die eingefleischte Steinwiesnerin:
 
1. Was fällt Ihnen spontan zu den Gemeindeseiten von inFranken.de ein?
Susanne Deuerling: Die Gemeindeseiten sind interessant – vor allen Dingen für diejenigen, die sich gebündelt über die einzelnen Gemeinden informieren wollen. Man muss also nicht lange nach den Nachrichten zu seinem Heimatort suchen. Das ist wirklich sinnvoll!

2. Was war der interessanteste Bericht, den Sie auf den Gemeindeseiten gelesen haben?
Natürlich der, den ich geschrieben habe! (lacht) Was mich sehr interessiert hat, war die Planung der Caritas eines Demenzzentrums in Wallenfels. Größere Ereignisse von Vereinen, bei denen man eventuell auch selbst eingebunden ist, interessieren mich natürlich auch immer.

3. Warum sind Sie als Leserreporterin aktiv?
Ganz ehrlich? Weil sonst niemand etwas für die Gemeindeseite von Steinwiesen schreibt! (lacht) Ich schreibe ja sowieso – auch für die Zeitung und dann veröffentliche ich es auch gleich auf der jeweiligen Gemeindeseite. Es lohnt sich vor allem bei den Themen, wo ich mir unsicher bin, ob sie in der  Zeitung abgedruckt werden. Dann sind sie auf jeden Fall in den Gemeindeseiten drin!

4. Was gefällt Ihnen an den Gemeindeseiten gut? Was können wir noch besser machen?
Es ist super, dass die Artikel sofort nach dem Schreiben ohne Wartezeit veröffentlicht werden. Es könnten aber noch mehr Informationen, die nicht in der Zeitung stehen, auf der Gemeindeseite von Steinwiesen zu finden sein. Dort können auch kleine Meldungen veröffentlicht werden, die nicht unbedingt für die Zeitung geeignet sind. Aber da sind viele in unserer Gegend anscheinend noch etwas schreibfaul.

5. Über welche Themen berichten Sie in Ihren Leserbeiträgen?
Ich schreibe eigentlich über alles. Ich schreibe für die Vereine, wenn etwas ansteht. Ich schreibe auch für die Kirche, die Schule und den Kindergarten. Manchmal schreibe ich aber natürlich auch über Themen, die mir persönlich auffallen.

Am liebsten schreibe ich über Dinge, die mich persönlich betreffen oder interessieren. Dann kann ich mich damit identifizieren und kenne die agierenden Menschen, was das Schreiben sehr erleichtert. Dann ist auch Herz und Gefühl dahinter, was natürlich das Schöne an der Schreiberei ist! Ein gutes Beispiel dafür ist das Musical der Angels in Wallenfels. Darüber habe ich sehr gerne etwas geschrieben und kurzfristig auf den Gemeindeseiten veröffentlicht. Ans Herz gewachsen sind mir auch die Bärenstarken Typen, die sich sehr für das Schwimmbad engagieren und den Erlös ihrer Aktivitäten spenden. Solche Beispiele gibt es natürlich auch in Steinwiesen, nicht dass hier ein falscher Eindruck entsteht (lacht).

6. Was würden Sie Leuten mit auf den Weg geben, die Interesse daran haben, auch Leserreporter zu werden?
Sie sollen es einfach versuchen: einfach gerade heraus – ohne darüber nachzudenken! Sie können ja mit einem Thema beginnen, das ihnen gerade so auf der Zunge liegt. Das klappt schon – mit Sicherheit!

7. Ich lebe gerne in Steinwiesen, weil…
Das ist meine Heimat! Es gibt auch einige negative Faktoren, aber man fokusiert sich eigentlich immer auf das Positive. Ich bin in Steinwiesen geboren und aufgewachsen. Ich lebe hier und bleibe auch hier. Steinwiesen gehört zu mir und ich gehöre zu Steinwiesen!

8. Diese Themen bewegen Steinwiesen und Umgebung (aktuell) besonders:
Das Hauptthema ist momentan der Tourismus. Zum Beispiel sind alle Wanderwege erneuert und ausgebaut worden. Steinwiesen muss sich verstärkt mit dem Tourismus auseinandersetzen, da es kaum Industrie gibt. Natürlich ist auch das Thema Leerstand im Fokus. In die vielen leer stehenden Häusern muss einfach etwas hinein. Die Gemeinde und Steinwiesen Aktiv engagieren sich in diesen Themen besonders.

9. Gibt es Themen, die Sie in der Zeitung vermissen?
Ich finde es unglücklich gelöst -  und das wurde mir auch schon öfters zugetragen -, wenn runde Geburtstage von Älteren, die wirklich etwas geleistet haben, nur am Rande erwähnt werden. Bei Gerichtsverhandlungen hingegen hat man beispielsweise oft Platz für ein großes Bild, was eigentlich kaum etwas aussagt. Menschen, die für 30 oder 40 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt werden oder älter als 80 Jahre geworden sind - das ist meiner Meinung nach schon eine Leistung, die man mehr würdigen sollte!
 

Infos zur Aktion gemeinde.inFranken.de-„Leserreporter des Monats“

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