Die SpVgg Greuther Fürth kommt im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga kaum vorwärts. Die Franken mussten sich am Samstag gegen Aufstiegsanwärter Holstein Kiel mit einem 0:0 begnügen.

Nach einer ausgeglichenen ersten Spielhälfte, in der sich beide Teams weitestgehend neutralisierten, nahm die Partie nach der Halbzeitpause mehr Fahrt auf. Die Kieler, bei denen Angreifer Marvin Ducksch die besten Möglichkeiten hatte, warten seit nunmehr sieben Spielen auf einen Erfolg und fielen auf Rang drei zurück.

Die zu spät aufgewachten Franken kletterten zwar auf den Relegationsrang, sie haben aber zwei Spiele weniger als der 17. Darmstadt bestritten. Für die kommende Auswärtsaufgabe in Ingolstadt setzte sich Fürth durch den verpassten Sieg vor 7755 Zuschauern noch mehr unter Druck.

Nach dem 0:0 in Bielefeld durften sich die Gastgeber wenigstens über die zweite Partie nacheinander ohne Gegentor freuen. Nach vorne war das Team von Trainer Damir Buric aber nicht durchschlagskräftig genug. Trotzdem gab es Chancen wie etwa durch Fabian Reese, der in der Schlussphase frei vor Holstein-Keeper Lukas Kruse auftauchte. Reese kam aber nicht mehr gefährlich zum Abschluss.

Buric wollte am Ende unbedingt den Sieg, er wechselte Serdar Dursun als weitere Offensivkraft ein. Fürth drängte nun endlich mehr nach vorne und es blieb bis zum Schlusspfiff spannend. Ein Treffer wollte aber nicht mehr glücken.