Greuther Fürth steht mehr denn je vor dem Absturz in die Drittklassigkeit. Die Franken kamen in der 2. Fußball-Bundesliga am Sonntag nicht über ein 2:2 (1:0) gegen den MSV Duisburg hinaus und rutschen damit einen Spieltag vor dem Saisonende auf den direkten Abstiegsplatz 17 ab.


Fürth geht in Führung


Kapitän Marco Caligiuri (45. Minute) hatte Fürth vor 12 380 Zuschauern in Führung gebracht, bevor Borys Tashchy (62.) und Cauly Oliveira Souza (64.) die Partie mit einem Doppelschlag drehten. Obwohl Sebastian Ernst (75.) noch der Ausgleich gelang, rutschte Fürth hinter Darmstadt. Am letzten Spieltag muss die Spielvereinigung in Heidenheim antreten und dort zwingend punkten.
Ein ansehnliches Spiel war das Duell zwischen den Fürthern und Duisburgern wahrlich nicht.

Die Hausherren taten sich vor allem schwer, in den gegnerischen Sechszehner zu gelangen. Gefährliche Torraumszenen waren Mangelware. Die Gäste hatten in der 25. Minute eine Riesenchance, als Dustin Bomheuer Fürths Keeper Sascha Burchert aus fünf Metern direkt in die Arme schoss.


Tor wegen Abseits aberkannt


Auf der Gegenseite näherten sich die Hausherren dem 1:0 an. Ein angebliches Tor von Julian Green (29.) wurde wegen Abseits nicht gegeben. Acht Minuten später köpfte Kapitän Caligiuri an die Latte. Kurz vor dem Seitenwechsel war er dann erfolgreich, nachdem er eine Eckenverlängerung von Mario Maloca versenken konnte.

Nach der Pause zeigten sich die Franken in der Defensive viel zu anfällig. So lagen sie nach einem Doppelschlag innerhalb von vier Minuten auf einmal in Rückstand. Sie gaben sich aber nicht auf. MSV-Torwart Daniel Davari wehrte einen Freistoß von Maximilian Wittek schlecht ab, Ernst war zur Stelle und stellte zumindest das Remis her. Das Zittern in Fürth geht weiter.