Greuther Fürth hat die Chance auf den direkten Aufstiegsplatz gewahrt. Bei Absteiger Energie Cottbus zeigten sich die Franken gut erholt von der 1:2-Heimniederlage gegen 1860 München und gewannen mit souverän mit 6:0 (2:0). Die Tore für die haushoch überlegenen Gäste erzielten Ilir Azemi (44., 84.) und Nikola Djurjic (69., 85.) jeweils mit Doppelpacks sowie Stephan Fürstner (34.) und Goran Sukalo (74.). Den Treffer des Tages besorgte Azemi mit der Hacke: Er nutzte vor der Pause einen Fehler von Energie-Kapitän Uwe Möhrle im Torraum und steht nun bei insgesamt 13 Saisontoren.

Fürth verbleibt damit einen Spieltag vor Ende der Zweitliga-Saison mit 57 Punkten auf Relegations-Rang 3 und muss auf einen Patzer des SC Paderborn (59 Punkte) am letzten Spieltag hoffen, um noch den direkten Aufstieg zu schaffen.

Der Absteiger wollte sich im letzten Heimspiel nach 17 Jahren Profi-Fußball ordentlich verabschieden. Doch die desolaten Gastgeber erspielte nicht eine echte Chance und wurden von den 8427 Fans gnadenlos ausgepfiffen.

Übrigens: Die Beobachtung des potenziellen Relegationsgegners ist beim Hamburger SV und Eintracht Braunschweig Chefsache. HSV-Coach Mirko Slomka und Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht saßen beim Spiel des Zweitliga-Dritten SpVgg Greuther Fürth bei Energie Cottbus auf der Tribüne. Dabei sahen die Verantwortlichen der abstiegsbedrohten Bundesliga-Clubs eine starke Leistung der Franken.