Am Sonntag wird es zunächst deutlich milder in Franken, bevor dann ab Montag zunehmend kältere Meeresluftmassen zu uns kommen. Am Rande des neuen Tiefs "Martin" fließt die polare Luft von Norden nach Deutschland, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Im Flachland wird es nasskalt, während in den Bergen mit Neuschnee der Winter wieder zurückkommt.

Glatte Straßen in ganz Deutschland

"Bei Tagestemperaturen im Tiefland zwischen 0 und 5 Grad sollten weiße nächtliche Überraschungen schnell matschig werden und schließlich schmelzen"", sagte Meteorologe Lars Kirchhübel. Nachts werde es aber überall wieder frostig. Glätte bleibe deshalb in ganz Deutschland ein Thema.

In der Region stellt sich dabei eher ruhiges Wetter ein mit Temperaturen am Tag leicht über und nachts leicht unter 0 Grad, meldet der fränkische Wetterexperte Stefan Ochs. Schwache Tiefausläufer bringen gelegentlich etwas Schnee oder Regen.

Am Sonntag fällt vor allem am Vormittag zeitweise Regen. Nachmittags bestehen Chancen auf längere Aufheiterungen. Maximal werden +6 Grad erreicht.

Am Montag kann es stürmisch werden

Am Montag ist es stark bewölkt mit zahlreichen Schauern, die allmählich bis in tiefe Lagen von Schnee in Regen übergehen. Im Regnitztal werden es maximal +4 Grad, oberhalb von 600 Metern herrscht Dauerfrost. Es weht ein in Böen starker (Beaufort 6-7), in exponierten Lagen auch stürmischer (Beaufort 8) Südwestwind.

Am Dienstag und Mittwoch wird es voraussichtlich wechselnd bewölkt mit vereinzelten Schneeschauern. Am Tag bis sind +2 Grad drin, in der Nacht wird es bis -4 Grad kalt.

So ähnlich geht es laut Ochs auch in der zweiten Wochenhälfte weiter, wobei die Temperaturen leicht ansteigen und auch mal wieder Regen statt Schnee fallen kann.