Mehr als 4700 Bauprojekte zählt das Bayerische Verkehrsministerium in Franken. Und zwar alleine auf Autobahnen, Bundes- und Staatsstraßen sowie einem Teil der Landkreisstraßen. Darunter fallen noch nicht einmal die zahlreichen kommunalen Straßenbauprojekte der Städte und Gemeinden. Der aktuelle Bundesverkehrswegeplan 2030 sieht vor, fast 133 Milliarden Euro in den Erhalt beziehungsweise Ausbau des Straßenverkehrs zu investieren. Das heißt: Aktuell wird so viel gebaut wie nie. Vielerorts werden die Autofahrer auf eine garte Geduldsprobe gestellt.

Bis die Bauarbeiten aber tatsächlich beginnen können, dauert in der Regel. Bei größeren Projekten können zwischen den ersten Überlegungen und der Erteilung des Baurechts bis zu zehn Jahre vergehen. Das liegt unter anderem daran, dass die Bevölkerung und lokale Akteure in die Planungen eingebunden sind und sich nicht selten Gegner der Infrastrukturprojekte finden. Wie genau der Weg von der Planungsskizze bis zur fertigen Straße aussieht und wer daran beteiligt ist, lesen Sie hier (infrankenPlus).

Dabei werden längst nicht mehr alle Straßenbauprojekte alleine von öffentlichen Trägern realisiert. Nachdem der damalige Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) Ende 2015 eine neue Generation sogenannter ÖPP-Projekte (Öffentlich-Private Partnerschaft) ins Leben gerufen hatte, wurden im gesamten Bundesgebiet solche Bauvorhaben initiiert. In Bayern gibt es zwei: Zum einen der sechsstreifige Ausbau der A8 und aktuell der sechsstreifige Ausbau der A3 (infrankenPlus) zwischen den Autobahnkreuzen Biebelried und Fürth/Erlangen.

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