Den ganzen Samstag über stößt Luft aus Grönland über den nördlichen Nordatlantik zu uns vor. Und gerade weil es in den letzten Monaten bei uns so warm war, kühlt es nun besonders stark ab. Warum, das weiß der Wetterochs Stefan Ochs aus Herzogenaurach:

 

"Wenn es irgendwo wärmer ist als normal, dann muss es zum Ausgleich woanders kälter sein als normal und diese Kälte hat sich in letzter Zeit auf den nördlichen Nordatlantik konzentriert. In der Folge liegen jetzt dort die Wassertemperaturen 1 bis 3 Grad unter dem langjährigen Durchschnitt."

 

 

Es wird wieder wärmer - beste Fernsicht!

 

Gegen Samstagnachmittag klingen die meist nur unergiebigen Regenfälle in Franken wieder ab und von Unterfranken her lockert es auf. Maximal werden es aber nur 18-19 Grad. Der schwache bis mäßige Wind weht aus West.

 

Am Sonntag ist es sonnig und trocken. Maximal 20-21 Grad. Der meist nur schwache, in Böen aber gelegentlich auch frische Wind weht aus West bis Nordwest. In der staubarmen Meeresluft herrscht eine ausgezeichnete Fernsicht. Zugleich ist die Luft sehr trocken mit Taupunkten knapp über 0 Grad.

 

Sommer feiert Mitte der Woche Comeback

 

Montag dann überquert uns ein schwaches Frontensystem (Warmfront, Kaltfront). Es ist überwiegend stark bewölkt bis bedeckt und gelegentlich regnet es etwas. Erneut sind die Mengen nur gering (kaum messbar). Da die Sonne kaum scheint, werden nur maximal 19 Grad erreicht. Der schwache Wind weht aus West.

 

Am Dienstag und Mittwoch ist es überwiegend sonnig und die Temperaturen steigen auf 26 bzw. 29 Grad. Für die Nacht zum Donnerstag wird eine Kaltfront erwartet. Wahrscheinlich bringt diese aber kaum Regen. Ein Ende der großen Trockenheit in Wald und Flur ist also weiterhin nicht abzusehen.

 

Die kommenden Nächte zum Sonntag und zum Montag sind frisch mit Minima bis 6 Grad. Im weiteren Verlauf kühlt es nachts nicht mehr so stark ab.