Kaltfront kommt auf Franken zu:Die Region erwartet ein Wetterumschwung. Mit frühlingshaften Temperaturen und sonnigen Stunden hat das Wochenende wenig zu tun - um nicht zu sagen: Gar nichts!

Fränkisches Wetter: Das Wochenende wird nass und kalt

Die Kaltfront zieht von Norden in Richtung der fränkischen Regionen. Diese bringt Regen und auch Schnee mit sich. Laut der Einschätzung des fränkischen Meteorologen Stefan Ochs trifft es dabei die Fränkische Schweiz am härtesten: "Mit seinem Kern über der nördlichen Fränkischen Schweiz" zieht das Tief am Samstagvormittag (4. Mai 2019) auf. Insbesondere in diesem Bereich kann es zu Schneefällen kommen.

Dort sowie im restlichen Oberfranken sind teils starke Regenfälle wahrscheinlich. Die Kombination aus westlichem Wind und der Tageshöchsttemperatur zwischen sechs und acht Grad Celsius, sorgen für einen ungemütlichen Samstag. Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht in diesem Kontext von "mehr und mehr Regen". Der DWD verortet die Schnellfallgrenze bei 800 Meter, Stefan Ochs bei circa 500 Meter.

Gewitter mit Graupel möglich: Wettermodell verspricht stürmischen Samstag

Ochs bezieht sich zudem auf das Wettermodell "Cosmo", das für Samstag Gewitter mit Graupel voraussagt. Dabei soll es zu Sturmböen der Stärke Beaufort 8 kommen. In wie weit das Modell eine realistische Einschätzung abgibt, ist unklar.

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Die Meteorologen von wetter.de sagen für den Nachmittag eine 86 prozentige Regenwahrscheinlichkeit voraus. Laut deren Experteneinschätzung wehen "frische Böen".

Auch am Sonntag: Regen und Schnee

Der Wetterumschwung beschäftigt die Region auch noch am Sonntag (5. Mai 2019): Stefan Ochs zu folge kommt es vereinzelt weiterhin zu Regen- sowie Schneeschauern. Da sich im Laufe des Tages die Sonne bemerkbar macht und ab und zu die Wolkendecke durchbricht, ist die Wetterlage jedoch nicht mit Samstag zu vergleichen. Die Höchsttemperatur liegt bei zehn Grad Celsius.

Auch der Wochenanfang gestaltet sich durchwachsen: Am Montag (6. Mai 2019) und Dienstag (7. Mai 2019) kommt es zu Regenfällen. Die Temperaturen bleiben allerdings stabil, während ein schwacher Wind in Franken weht. Diese Phase ist jedoch nur von kurzer Dauer: Mitte der Woche soll bereits das nächste Tief in den Startlöchern stehen. Vom Atlantik her erwarten die Region ausgiebige Regenfälle, die mit der Wetterlage am Samstag (4. Mai 2019) zu vergleichen sind. Der Unterschied: Die Temperaturen steigen wieder: Das Thermometer klettert maximal auf 17 Grad Celsius. In den Nächten kühlt es bereits ab Sonntag ab. Laut Wetterexperte Ochs sinken dabei die Temperaturen auf bis zu minus drei Grad Celsius.

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