In ihrer Gemeinderatssitzung in Hetzles haben sich die Gemeinderäte mit der Sanierung von zwei Brücken "Im Weidengarten" befasst. Bei der Brücke im Weidengarten I, handelt es sich um eine öffentliche Brücke, die als Zufahrt für drei Anwesen dient. Bei der letzten Prüfung 2016, stellte der TÜV fest, dass der Allgemeinzustand mit der Note 2,8 noch ausreichend sei. Um allerdings den technischen Regeln und Normen zu entsprechen, müssen die Randbereiche, der Asphaltüberbau und das Geländer an der Brücke ertüchtigt werden. Hierfür wurden zwei Angebote eingereicht. Der Gemeinderat beauftragte den wirtschaftlichsten Anbieter, das Ing. Büro Göller aus Nürnberg mit der Planung und Sanierung der Brücke zum Preis von 6.247 Euro.

Beide Brücken-Sanierungen kosten zusammen über 14.000 Euro

Die Brücke II stellte der TÜV wesentliche Mängel fest. So zeigt der Brückenoberbau, Asphaltüberbau und das Geländer gravierende Mängel auf, die dringend saniert werden müssen. Um Synergieeffekte zu nutzen werden beide Brücken gemeinsam ausgeschrieben und 2019 saniert werden. Die Räte beschlossen einstimmig den wirtschaftlichsten Anbieter, das Ing. Büro Göller mit der Sanierung der Brücke II zum Angebotspreis von 14.161 Euro zu beauftragen.

Kita in Hetzles wird erweitert

Außerdem ließ sich der Gemeinderat über die Erweiterung der Kita Hetzles um eine weitere Krippengruppe informieren. Hierzu hatte Bürgermeister Franz Schmidtlein drei Architekturbüros beauftragt, Angebote und Entwurfsskizzen zur möglichen Erweiterung der Kita zu fertigen und dem Gremium vorzustellen. Dazu begrüßte er das Büro Pasemann, Gerhorst und Rosbigalle. Alle drei Architekten hatten einen ersten Entwurf ausgearbeitet, wie man den Anbau der Krippengruppe an die bestehende Kita ansprechend gestalten könnte.

Nach dem Leitgedanken der HOAI sollte zwischen den Architekten ein Qualitätswettbewerb und kein Preiswettbewerb geführt werden, erklärte Schmidtlein. Da sich die Honorare nach den gesetzlichen Grundlagen berechnen, dass Bauvorhaben identisch und die anrechenbaren Nebenkosten nahezu gleich sind, sei die Qualität vorrangig. Die Baukosten können von den Büros nicht beeinflusst werden, erläuterte Schmidtlein, sondern ergeben sich erst aus der Beauftragung der einzelnen Gewerke. Bei der Vorstellung stellte sich heraus, dass bei allen drei Entwürfen, die Räume, wo sich die Kinder überwiegend aufhalten, die wichtigsten sind und sich darum Nasszellen und Ruheräume gruppieren.

Hetzles wählte das Architekturbüro aus

Auch die vorgestellten geschätzten Baukosten und Honorare waren nahezu identisch. Bei der anschließenden nichtöffentlichen Beratung der Gemeinderäte machten sich diese die Entscheidung nicht leicht. Nahezu fast eineinhalb Stunden dauerte es, bis man sich für einen Architekten entschieden hatte. Wie Bürgermeister Schmidtlein berichtete, war der Schritt, dass die einzelnen Büros ihre Entwürfe in einer Sitzung vorstellen und die Gemeinderäte direkt danach entscheiden, der richtige. "Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und nach Abwägung und Betrachtung aller Fragen, uns für das Architekturbüro Rosbigalle entschieden", verkündete Schmidtlein. Der Gemeinderat beschloss zunächst die Leistungsphasen 1 - 4 zur Planung mit der Maßgabe eine förder- und genehmigungsfähige Krippenerweiterung zu erstellen.

Firma Goebel baut Hackschnitzelheizung in Hetzles

Die Führung der Freiwilligen Feuerwehr Hetzles hatte beschlossen, die Amtsperioden der Kommandanten mit den Amtsperioden der Vereinsverantwortlichen anzugleichen. Dies ist zwischenzeitlich erfolgt. Der Gemeinderat beschloss die Wahl des Feuerwehrkommandanten Ottmar Kraus und seines Stellvertreters Andreas Albert in ihren Ämtern zu bestätigen und sprach ihnen das Vertrauen aus. Weiter beschloss man, die Rohbauarbeiten für die Hackschnitzelheizung in Hetzles an die Firma Goebel mit einem Auftragsvolumen von 165.634 Euro zu vergeben. Die Dach- und Zimmereiarbeiten führt die Andreas Meyer als wirtschaftlichster Anbieter zum Preis von 28.423 Euro aus.