"Das Rentenalter werde ich hier nicht erreichen", scherzt der 69-jährige Bamberger, der mehr als 30 Jahre Geschäftsführer des Klinikums in Coburg war. Bevor er in den "Unruhestand" trat, übernahm Möller-Ühlken die Funktion als Sprecher des Klinikverbundes "Regiomed", den Verbund der Kliniken in Coburg, Sonneberg und Neuhaus am Rennsteig, Hildburghausen, Lichtenfels und Schleusingen sowie mehrerer Seniorenwohnheime, Servicegesellschaften und Medizinischen Versorgungszentren.

"Dies ist ein Gesundheitskonzern mit etwa 3 000 Beschäftigten, 1 400 Betten, mehr als 60 000 stationären und rund 80 000 ambulanten Patienten und umfasst nahezu alle Bereiche der stationären Krankenhausversorgung, Einrichtungen der ambulanten und stationären Pflege und Behindertenhilfe sowie den bodengebundenen Rettungsdienst im Landkreis Sonneberg", erklärt Uwe Möller-Ühlken.

Kooperation mit Forchheim

Diese Erfahrungen der Zusammenarbeit von Krankenhäusern selbst über die bayerisch-thüringische Landesgrenze hinweg, habe den Ausschlag gegeben, Uwe Möller-Ühlken zu verpflichten, erklärt Chefarzt Eberhard Kuon. Der Geschäftsführer soll vor allem die Möglichkeiten einer verstärkten Kooperation zwischen der Klinik Fränkische Schweiz und dem Klinikum Forchheim ausloten. Ziel sei es, an beiden Standorten qualitativ hochwertige Medizin anzubieten. Eine Konzentration an nur einem Standort soll vermieden werden. Was bei der "Regiomed" funktioniert habe, könne auch hier gelingen, zeigte sich Kuon zuversichtlich. Er bekräftigte: "Ich bin sicher, dass wir mit Uwe Möller-Ühlken einen sehr guten Griff getan haben."

Möller-Ühlken versicherte, er werde Lösungen ausarbeiten und den entsprechenden Gremien zur Entscheidung vorlegen.