Die Kanalbauarbeiten befinden sich im letzten Drittel zwischen Bahnhof und Hirtenbach. Die Wasserverlegung ist für kommende Woche geplant, dazu kommen die Kabelarbeiten für Telefon und Straßenbeleuchtung. Die Gemeinde lässt zusätzlich auf eigene Kosten Mikrorohre verlegen für eine mögliche künftige Glasfaserverlegung. Schließlich will man eine neue Straße nicht in absehbarer Zeit wieder beschädigen müssen. Die Telekom selbst war zu dieser vorbeugenden Installation nicht bereit. Generell zeigen sich Stefan Seubert vom Ingenieurbüro Weyrauther und Bürgermeister Reinhard Seeber (CSU/BB) bei der Baustellenbegehung mit dem Baufortschritt zufrieden. Am 21. Juli begannen die Baumaßnahmen. Die Straßendecke wird, wenn das Wetter mitspielt, auf der Strecke Bahnhof - Hirtenbach dieses Jahr noch aufgebracht. Es sind alle Ebenen wie Kanal, Wasser, Kabel, Straße zu bedienen. Ende 2020 soll die Straße, die viel Gestaltungsspielraum bietet, in neuem Glanz erstrahlen. Bis dahin müssen die Anwohner noch viel Geduld aufbringen und Einschränkungen akzeptieren. Eine Durchfahrt ist nicht möglich, wohl aber eine Zufahrt nach der regulären Arbeitszeit. Rund drei Millionen Euro kostet die umfangreiche Maßnahme der Dorferneuerung vom Bahnhof bis zur Staatsstraße. Die Anlieger haben insofern Glück, dass gerade noch rechtzeitig die Straßenausbausatzung in der bisherigen Form entfiel, sie also von beachtlichen Beitragssummen verschont bleiben. Bürgermeister Reinhard Seeber und die übrigen Gemeinderäte bleibt die Hoffnung, dass für den Fehlbetrag der Freistaat Bayern aufkommt.