Trotz der Rückkehr ihres Spitzenpaarkreuzes zogen die Tischtennis-Herren der DJK/SpVgg Effeltrich vor ordentlicher Kulisse im Heimspiel der 3. Bundesliga-Süd gegen den SV Schott Jena mit 2:6 den Kürzeren.

DJK/SpVgg Effeltrich - SV Schott Jena 2:6
Die Gäste deuteten bereits in den Eingangsdoppeln ihr im bisherigen Saisonverlauf getanktes Selbstvertrauen an und waren durch hochkonzentrierte Auftritte von Plazek/Süß und Mego/Rezetka in beiden Partien kaum zu gefährden.

Erfreulich gestaltete sich im Anschluss das Comeback von Martin Guman nach fast zweimonatiger Pause: Gegen seinen slowakischen Landsmann Pavol Mego entwickelte sich ein taktisch äußerst hochklassiges Spiel mit dem glücklichen Ende beim 11:9 im Entscheidungssatz für den Effeltricher.
Bereits im Doppel war zu erahnen, dass Martin Jaslovsky in seiner ersten Rückrundenpartie keinen Sahnetag erwischt hat. Nicht einmal auf seinen ligaweit gefürchteten Rückhand-Topspin konnte er sich verlassen und war gegen den ehemaligen Bundesligaspieler und tschechischen Vizemeister von 2017, Frantisek Placek, ohne Chance.

Nachdem sich Marius Zaus mit einem 3:1-Sieg über Leonhard Süß für die Niederlage in der Vorrunde revanchierte, hatte Alexander Rattassep durchaus Chancen auf seinen ersten Einzelsieg. Gegen den mit erst vier Niederlagen belasteten Roman Rezetka konnte er bei 1:2- Satzrückstand eine 9:6-Führung im vierten Durchgang aber nicht nach Hause bringen.

Den Schlusspunkt setzten die beiden Spitzenkräfte der Gäste. Während Martin Guman dem favorisierten Frantisek Placek in fünf Sätzen alles abverlangte, fand Martin Jaslovsky auch gegen das starke Aufschlagspiel von Pavol Mego nie ein richtiges Rezept.

Da das DJK-Team zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte die ersten drei Platzierten der Tabelle auf dem Spielplan hatte, schaut man optimistisch auf die anstehenden Aufgaben gegen die direkte Konkurrenz um den Klassenerhalt. Erste Gelegenheit bietet sich am Samstag, 10. Februar, beim wiedererstarkten TTC Wohlbach. jw