Nur noch wenige Stunden - dann fällt für Hagen, Müller und 2000 andere Athleten um 7 Uhr Ortszeit (Samstag, 13. Oktober, 19 Uhr deutscher Zeit) der Startschuss aus der Böllerkanone für die Ironman-Weltmeisterschaft.

Die Woche war noch einmal gefüllt mit einigen Aktivitäten. Am Dienstag waren die beiden bei der Nationenparade im Zug der deutschen Teilnehmer mit von der Partie, Mittwochs stand die Registrierung für das Jahreshighlight auf dem Programm. Am Freitag, als die Räder und die Laufsachen in die Wechselzone am Pier von Kailua-Kona eingecheckt waren, ließ sich die Anspannung kaum mehr verbergen. Beide hatten schon nach wenigen Tagen wieder einen halbwegs normalen Tag-Nacht-Rhythmus, was angesichts der zwölfstündigen Zeitverschiebung nicht selbstverständlich ist.


Klima macht Müller zu schaffen



Wesentlich schwieriger war und ist die klimatische Adaption. Während sich Bernd Hagen schon recht gut bei den immer heißer werdenden Temperaturen und der hohen Luftfeuchte fühlt, hat sich bei Frank Müller insbesondere beim Laufen das gute Gefühl aus dem Training in der Heimat noch nicht eingestellt.
Fast täglich stürzen sich die beiden am frühen Morgen zusammen in die Wellen der Schwimmstrecke, was im Training angesichts der klaren Sicht und der Unterwasserwelt ein Genuss ist. Im Wettkampf werden die beiden dafür wohl keinen Blick haben.

Verfolgt werden kann das Event im Internet auf www.ironman.com oder im TV bei der ARD ab Sonntag, 0.50 Uhr deutscher Zeit


Steckbriefe



Frank Müller: Alter: 30 Jahre; Beruf: Dipl.-Verwaltungswirt; Wohnort: Hausen; Qualifikations-Wettkampf: Ironman-EM Frankfurt 8. Juli 2012, 4. Platz AK 30 (24. gesamt) 9:01:05 Std. (52:42 Min. Schwimmen, 4:56:37 Std. Radfahren, 3:06:46 Marathon); weitere Informationen: www.muellerfrank.info

Bernd Hagen: Alter: 38; Beruf: Werkzeugmachermeister; Wohnort: Möhrendorf; Qualifikation-Wettkampf: Ironman Cozumel 27. November 2011, 3. Platz AK 35 (21. gesamt) 9:09:20 Std. (59:30 Min. Schwimmen, 4:52:59 Std. Radfahren, 3:10:11 Std. Marathon)