In Forchheim wird für soziale Zwecke gekämpft – und das sogar im Wortsinn: Beim 20. Nikolaus-Budo-Lehrgang wurden Spenden in Höhe von rund 6600 Euro für den Forchheimer Hospizverein gesammelt – insgesamt steht über die Jahre betrachtet eine Spendensumme von über 100 000 Euro zu Buche.

Zur Wiederauflage der Traditionsveranstaltung trafen sich Kampfsportler und -Künstler aus Deutschland und den Nachbarländern. Mit 800 Teilnehmern war die Dreifachturnhalle des Ehrenbürg-Gymnasiums an beiden Tagen gut besucht. Dort wählten die Anwesenden aus einem vielfältigen Angebot an Kampfkünsten und -sportarten aus oder sahen beim Training zu.

Neben bekannteren Kampfstilen wie Kickboxen und Mixed Martial Arts war eine Vielzahl exotischer Kampfkünste vertreten: Kali, Capoeira, Shaolin Chuan Fa und italienischer Messerkampf standen ebenfalls auf dem Programm. "Ich bin stolz auf das, was wir erreicht haben", sagte Michael Kann, der die Veranstaltung im Jahr 2000 aus der Taufe gehoben hatte.

"Ohne all die tollen Menschen wären solche Spendenergebnisse und auch Veranstaltungen überhaupt nicht machbar", bedankte sich Kann bei den Helfern des Martial-Arts-Teams der Warriors. Für das kommende Jahr plant er eine Neuauflage des Budo-Lehrgangs und hofft auf ähnlichen Zuspruch. mika